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Süßer Softdrink: So schadet Cola unserem Körper

Süßer Softdrink

So schadet Cola unserem Körper

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    Cola gibt es von verschiedenen Herstellern. Die Schäden, die der Softdrink anrichtet, werden von jeder Sorte ausgelöst.
    Cola gibt es von verschiedenen Herstellern. Die Schäden, die der Softdrink anrichtet, werden von jeder Sorte ausgelöst. Foto: Symbolbild: Jens Kalaene (dpa)

    In seinem Gesundheitsblog "The Renegade Pharmacist" hat der britische Blogger Niraj Naik die Schäden aufgelistet, die nach seiner Ansicht eine Dose Cola in nur einer Stunde im Körper anrichtet. Er warnt vor den körperlichen Folgen, die der Genuss des Softdrinks mit sich bringt: Der hohe Zuckergehalt erhöht langfristig das Risiko, Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen zu bekommen. Doch Cola richte im Körper auch auf kurze Sicht einige Schäden an.

    Cola macht wach und glücklich - und dann träge

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt als maximale Tagesdosis zehn Teelöffel Zucker. Bei dem Genuss einer Dose Cola werde genau diese Dosis bereits innerhalb der ersten zehn Minuten aufgenommen. Die Phosphorsäure im Softdrink verhindere, dass man sich nach so einer großen Menge Zucker sofort übergibt. Nach 20 Minuten sei der Blutzuckerspiegel auf dem Höhepunkt und der Körper schüttet Insulin aus. Die Cola führte somit dazu, dass die Leber Zucker in Fett umwandelt.

    Die Koffeinaufnahme des Körpers sei nach 40 Minuten beendet. Nun entfalte das in der Cola enthaltene Koffein seine Wirkung, die Leber pumpt Zucker in die Blutbahnen. Man werde nicht müde, weil die entsprechenden Rezeptoren im Gehirn blockiert werden. Nur fünf Minuten später schütte das Gehirn den Botenstoff Dopamin aus, man fühle sich glücklich. 60 Minuten nach dem Trinken einer Dose Cola binde die Phosphorsäure die Stoffe, die eigentlich zum Knochenaufbau benötigt werden. Durch den ausgelösten Harndrang würden wichtige Nährstoffe aus dem Körper gespült und man werde träge.

    So drastisch Blogger Naik die Auswirkungen von Cola schildert, so gibt es auch Kritiker seiner Ausführungen. Natürlich sei es sinnvoll, den Konsum von Zucker und Koffein zu reduzieren, schreibt etwa Morenike Adebayo in iflscience.com. Allerdings hantiere Naik in seinem Blog mit Daten, die er nicht konkret belege.  AZ

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