Viele Bürger haben Klaus Rederer in den vergangenen Monaten als einen vehementen Verfechter für den Erhalt des Landkreises Neu-Ulm kennengelernt. Als Landtagskandidat der Grünen rückt er dieses Thema zwar nicht in den Vordergrund, will aber weiter für die Sache streiten: „Durch das Abschmettern des Bürgerbegehrens ist der Nuxit zu einer landespolitischen Frage geworden“, sagt der 53-jährige Neu-Ulmer. Nach dem Innenministerium sei der bayerische Landtag die letzte Instanz, die darüber entscheidet, ob die Stadt Neu-Ulm kreisfrei wird oder nicht. Sollte er zum Abgeordneten gewählt werden, werde er sich als der Fürsprecher des Landkreises sehen und sich deshalb auch für dessen Erhalt einsetzen, sagt Rederer. Seiner Ansicht nach wäre der durch den Nuxit notwendige Umbau der Verwaltung aufwendig und teuer. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Stadt seien groß genug, wie man an der positiven Entwicklung der vergangenen Jahre sehen könne, von NU21 über die Ratiopharm-Arena bis hin zur Erfolgsgeschichte der Hochschule. Über seinen Kampf gegen den Nuxit sagt Rederer aber auch: „Das hat nichts mit Parteipolitik zu tun, sondern ist persönliches Engagement.“
Landtagswahl