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Ostergruß verschicken: Lass' Blumen sprechen - trotz Corona

Ostergruß verschicken

Lass' Blumen sprechen - trotz Corona

Viele Floristen dürfen ihren Laden nicht mehr für den Kundenverkehr öffnen - ein Lieferservice ist aber möglich.
Viele Floristen dürfen ihren Laden nicht mehr für den Kundenverkehr öffnen - ein Lieferservice ist aber möglich. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

Guten Nachrichten für alle, die zu Ostern einen Blumenstrauß an Verwandte und Freunde schicken wollen: Das ist weiterhin möglich.

Zwar dürfen wegen der Corona-Pandemie derzeit in Bayern die Blumenläden nicht öffnen. Trotzdem sind viele lokale Floristen für ihre Kunden weiterhin da - mit einem neuen Vertriebsweg.

Auslieferung per Blumentaxi

"Etliche Blumengeschäfte haben kurzzeitig Webshops eingerichtet oder bereits vorhandene Webshops umfangreich ausgebaut", so Nicola Fink vom Fachverband Deutscher Floristen. Statt direkt an der Ladentheke eine Bestellung aufzugeben, können Kunden nun kontaktlos einkaufen - also per E-Mail, Fax, Telefon, Whatsapp oder über soziale Netzwerke Sträuße bestellen.

Zudem gibt es bundesweit zahlreiche kreative Initiativen vor Ort: "Mehrere Gärtnereien haben ein sogenanntes Blumentaxi ins Leben gerufen", nennt Patricia Steinborn vom Zentralverband Gartenbau (ZVG) ein Beispiel. Ein Anruf bei einem Geschäft am Wohnort der Verwandten und Freunden kann sich also lohnen.

Den Blumengruß mindestens einen Tag vorher bestellen

Aber man sollte sich beeilen, zumindest wenn es um Lieferungen für das Osterwochenende geht: "Kunden sollten mindestens 24 Stunden Vorlaufzeit vor Auslieferung der Bestellung einplanen", rät Fink vom Fachverband Deutscher Floristen. Steinborn vom ZVG ergänzt: "Wie lange Lieferungen grundsätzlich dauern, sei sehr unterschiedlich. Kunden sollten dies vor Ort erfragen."

Auch überregionale Lieferdienste sind weiterhin tätig. Laut Fink sind etwa Bestellungen über Fleurop nahezu flächendeckend bundesweit möglich. Blume2000 weist auf seiner Kunden-Internetseite aber auf mögliche Einschränkungen hin: Die Blumenvielfalt sei reduziert und es gebe weniger Liefertermine als üblich. Neue Bestellungen seien außerdem erst nach Ostern wieder möglich auslieferbar. (dpa, nlk)

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