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Verwirrung um die Siegerin beim Augsburger Kuhsee-Nachtlauf

Laufen

Verwirrungen um die Siegerin beim Kuhsee-Nachtlauf

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    Magdalena Mayer, die Tochter von Organisatorin Katja Mayer (rechts), war die schnellste Frau beim Kuhsee-Nachtlauf.
    Magdalena Mayer, die Tochter von Organisatorin Katja Mayer (rechts), war die schnellste Frau beim Kuhsee-Nachtlauf. Foto: Thorsten Franzisi

    Magdalena Mayer rannte beim diesjährigen Kuhsee-Nachtlauf als schnellste Frau ins Ziel. Damit ergatterte sie nach der Zeitwertung den ersten Platz. Dass bei der Siegerehrung am Abend dann trotzdem Helena Schuster auf Platz eins des Treppchens stand, sorgte für Verwirrung. Dabei ist dies nicht besonders ungewöhnlich.

    „Bei Leichtathletik-Wettkämpfen geht die Siegerehrung nach Einlauf“, sagt die Organisatorin des Kuhsee-Triathlons Katja Mayer. So ist das normalerweise bei internationalen Wettkämpfen. Das heißt, wer zuerst über die Ziellinie läuft, wird dann auch oben auf dem Treppchen stehen. Bei Amateur-Veranstaltungen wie dem Kuhsee-Nachtlauf kann der Organisator aber auch festlegen, dass die schnellste Person gewinnt. Das ist dann aber nicht unbedingt die Person, die zuerst im Ziel ankommt.

    Magdalena war nach der Netto-Zeitmessung die schnellste Frau beim Kuhsee-Nachtlauf

    Bei jedem Läufer und jeder Läuferin wird die Zeit individuell über einen Chip verfolgt. So wird garantiert, dass auch nur die faktische („Netto-“) Laufzeit gewertet wird und nicht schon die Zeit nach Startschuss, wenn die Läufer in den hinteren Reihen noch aufs Loslaufen warten. „Wenn ich weiß, dass ich aufs Treppchen laufen werde, stelle ich mich vorn hin“, erklärt Mayer. Doch ihre Tochter Magdalena habe nicht damit gerechnet, so schnell zu sein, und hatte sich deswegen weiter hinten eingereiht.

    Deswegen stand am Ende des Laufes zwar Helena Schuster auf Platz eins, war dann aber in der Zeitwertung eine Sekunde langsamer als Magdalena Mayer. Dieses Vertauschen kommt übrigens auch bei den hinteren Platzierungen öfter vor, erklärt Organisatorin Mayer und nennt ein Beispiel: „Ich weiß, mein Kumpel war doch vor mir. Aber in der Ergebnisliste steht er hinter mir, weil ich viel weiter hinten gestartet, aber schneller gelaufen bin.“

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