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Fußball-WM 2022: Die Altstars und ihr Wirken bei der Weltmeisterschaft in Katar

Fußball-WM 2022

Die Altstars und ihr Wirken bei der Weltmeisterschaft in Katar

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    Was vermutete Cristiano Ronaldo da wohl in seiner Hose?
    Was vermutete Cristiano Ronaldo da wohl in seiner Hose? Foto: Tom Weller, dpa

    Jedes Team hat nun mindestens einmal bei dieser Weltmeisterschaft auf dem Rasen gestanden. Es gab Überraschungen und Enttäuschungen. Doch wie haben sich eigentlich die Altstars geschlagen, die wohl zum letzten Mal bei einer WM antreten? Und wie geht es für sie weiter?

    • Cristiano Ronaldo Der Portugiese hat mal wieder Geschichte geschrieben. Weil er auch seine fünfte WM nicht ohne einen Treffer verlassen wird, was noch keinem Spieler zuvor gelungen ist. Sein verwandelter Strafstoß zum 1:0 war die Grundlage für Portugals 3:2-Erfolg gegen Ghana. "Der Weltrekord ist etwas, was mich sehr stolz macht", sagte Ronaldo. Und mit dem er weiter Werbung in eigener Sache machen kann. Ronaldo ist nach der Trennung von Manchester United momentan vereinslos. Er hatte ein brisantes Interview gegeben, in dem er seinen nun ehemaligen Klub scharf angegriffen hatte. Manchester entschied daraufhin, auf seine Künste künftig verzichten zu wollen. Portugal dagegen braucht Ronaldo noch. Für eine kuriose Szene sorgte er auch. Der seltsame Griff in seine Hose hat in den sozialen Netzwerken und in portugiesischen Medien für Rätselraten und Spekulationen gesorgt. Ronaldo griff sich während der Partie in die Hose, suchte dort sekundenlang etwas, zog die Hand wieder heraus und steckte sich etwas in den Mund. "Ein Kaugummi", spekulierte die portugiesische Zeitung Record, um diese Idee direkt wieder zu verwerfen: "Unwahrscheinlich". Das Blatt A Bola war sich sicher, dass der 37 Jahre alte Kapitän sich dort "einen Energieschub" besorgt habe. Auch eine Tablette könnte Ronaldo in seiner Hose aufbewahrt haben.
    • Lionel Messi Beendet der Ausnahmekönner seine Karriere tatsächlich unvollendet? Die Copa Amércia hat er mit Argentinien gewonnen, Weltmeister aber wurde er noch nicht. Viel deutet nach dem Fehlstart darauf hin, dass das so bleiben könnte. Eine weitere Niederlage kann sich Argentinien nicht leisten. Am Samstag (20 Uhr/ARD) gegen Mexiko muss Argentinien liefern. Vor allem Messi. "Tot" hätten sie sich in der Kabine nach dem 1:2 gegen Saudi-Arabien gefühlt, berichtete Messi. Er weiß: Das gesamte Land schaut auf ihn. "Es ist Zeit zu zeigen, wie stark wir wirklich sind", sagte der 35-Jährige. Die Argentinier lassen nichts unversucht. In der Nacht auf Freitag veröffentlichte der Verband ein Lied, ein emotionaler Schwur: "Wohin du auch gehst, ich folge dir überall", heißt es darin. Wie Maradona den WM-Pokal 1986 küsst, darf im Video natürlich nicht fehlen. Motivation für seine Nachfolger.
    • Robert Lewandowski Der ehemalige Bayern-Stürmer hatte zum Auftakt gegen Mexiko die große Chance zur Führung, verschoss aber einen Strafstoß. Es blieb beim 0:0. Nun gegen Saudi-Arabien (Samstag, 14 Uhr/ARD) soll der erste Erfolg gelingen. Klar ist: Trotz des Fehlschusses bleibt Lewandowski erste Wahl, wenn es zu einem weiteren Strafstoß kommt.
    • Olivier Giroud Dem 36-Jährigen machen Weltmeisterschaften einfach Spaß. Länderspiele für Frankreich generell. Mit seinen beiden Toren beim 4:1 gegen Australien hat er ebenso wie Sturmlegende Thierry Henry 51 Treffer für sein Heimatland erzielt. Und es soll noch lange nicht Schluss sein. Giroud ist in guter Form und möchte das auch am Samstag (17 Uhr/ARD) gegen Dänemark zeigen.
    • Luka Modric Der Kroate ist zwar schon 37 Jahre alt, an seinem Eifer ändert das aber nichts. Modric ist der Antreiber der Kroaten, der Spielgestalter. Zum Auftakt gegen Marokko ist ihm das nur mäßig gelungen, Kroatien kam kaum zu Möglichkeiten. Das 0:0 war ein ernüchternder Auftakt. Am Sonntag (17 Uhr/ZDF) gegen Kanada soll vieles besser werden. Die Kanadier aber haben sich bislang als sehr wehrhaft erwiesen. (mit dpa)

    Die Fußballweltmeisterschaft in Katar steht in der Kritik, auch in der Redaktion haben wir ausführlich darüber diskutiert. Eine Einordnung, warum wir das Sportevent dennoch ausführlich journalistisch begleiten, lesen Sie in diesem Text.

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