Gegen den VfL Wolfsburg war es so weit. Endlich. 52 Minuten waren gespielt, als Phillip Tietz ein Pass von Mitspieler Cédric Zesiger erreichte. Mit Glück und Geschick bugsierte der Angreifer des FC Augsburg den Ball an Torwart Kamil Grabara vorbei zum 1:0 ins Netz. Wie er den Treffer bejubeln würde, darüber hatte sich Tietz Gedanken gemacht. Er schnappte sich den Ball, schob ihn sich unters Trikot und steckte symbolhaft den linken Daumen in den Mund. Babybauch und Schnuller - nicht zum ersten Mal nutzte ein Profi die Bundesligabühne, um baldige Vaterfreuden kundzutun. Danach gefragt, wie lange er den Torjubel vorbereitet hatte, musste Tietz selbst schmunzeln. „Sehr lange“, sagte er und fügte hinzu: „Für meine Frau war das eine lange Leidenszeit. Ich durfte es keinem erzählen und musste warten. Aber jetzt ist es zum Glück so weit.“
FC Augsburg
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