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FC Augsburg: Hitz und Stafylidis hoffen auf die WM

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Hitz und Stafylidis hoffen auf die WM

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    Konstantinos Stafylidis (im Bild) und Marwin Hitz befinden sich noch auf WM-Kurs. Donnerstag und Sonntag finden die Entscheidungsspiele gegen Kroatien bzw. Nordirland statt.
    Konstantinos Stafylidis (im Bild) und Marwin Hitz befinden sich noch auf WM-Kurs. Donnerstag und Sonntag finden die Entscheidungsspiele gegen Kroatien bzw. Nordirland statt. Foto: Stefan Puchner, dpa (Archiv)

    Womöglich wird FCA-Abwehrspieler Kevin Danso dieser Tage wenig Ruhe finden. Michael Gregoritsch, sein lausbubiger Mitspieler in der österreichischen Nationalmannschaft, hat angekündigt, den einen oder anderen Scherz mit ihm treiben zu wollen. Ihn zu necken, weil Danso auf sein erstes Bundesligator derart verhalten reagiert hatte. "Aufziehen" wolle er seinen "kleinen Bruder", wie Gregoritsch nach dem Unentschieden des FC Augsburg gegen Leverkusen grinsend erklärte.

    Danso, 19, ist ein talentierter Hoffnungsträger in der Auswahl der Alpenländler, nachdem sie einmal mehr ein großes Turnier verpasst haben. Die Weltmeisterschaft in Russland wird ohne die Nachbarn stattfinden. Und so steht ein weiterer Neuanfang in Österreich an – einer ohne Marcel Koller und mit dem neuen ÖFB-Teamchef Franco Foda.

    Dass der Verband etwas ändern will – und muss –, unterstreicht er mit einem Trainingslager. Nicht in der Heimat bereiten sich die Österreicher auf das Testspiel gegen Uruguay am kommenden Dienstag vor, nein, die werten Kicker und Foda beschnuppern sich im andalusischen Marbella. Pathetisch spricht ÖFB-Präsident davon, Marbella solle als "Basislager für den Aufstieg zu alten Erfolgen" dienen. FCA-Innenverteidiger Danso wird die Umgebung bekannt vorkommen, mit Augsburg verweilte er bereits im Winter dort zu Trainingszwecken. Nicht mit dabei ist der dritte Augs- burger Austrianer: Martin Hinteregger erholt sich von seiner Sprunggelenksoperation.

    WM-Play-offs sind die letzte Chance für Hitz und Stafylidis

    Während Gregoritsch und Co. bereits an die Qualifikation für die EM 2020 in 13 Ländern denken, beschäftigen sich die FCA-Profis Marwin Hitz und Konstantinos Stafylidis mit der Gegenwart. Eine Niederlage in der Gruppenphase war für Hitz und die Schweiz eine zu viel. Die Eidgenossen kämpfen in den Play-off-Begegnungen am Donnerstag und Sonntag mit Nordirland um einen Startplatz in Russland.

    Für Hitz ist die persönliche Ausgangslage unverändert, der 30-Jährige streitet sich mit Yann Sommer (Mönchengladbach) und Roman Bürki (Dortmund) um den Platz zwischen den Pfosten. Hitz ist im Verein unantastbar, während Stafylidis dort seinen Stammplatz verloren hat und sich Spielpraxis in der Nationalmannschaft holt. Der 23-Jährige muss sich auf hitzige Duelle in den Entscheidungsspielen einstellen. Sich gegen Kroatien durchzusetzen, wird ein schwieriges Unterfangen.

    FCA-Spieler Koo, Opare und Finnbogason sind bereits für die WM qualifiziert

    Wesentlich entspannter begeben sich Ja-Cheol Koo, Daniel Opare und Alfred Finnbogason auf ihre Reisen mit den Nationalmannschaften. Koo hat sich bereits für die WM qualifiziert, die Testspiele in seiner Heimat gegen Kolumbien (Freitag) und Serbien (Dienstag) dienen der Vorbereitung auf das Großereignis im Sommer.

    Opare hat aufregende Wochen hinter sich. Beim FCA fand lange Zeit kein Trainer Verwendung für den Rechtsverteidiger, er ging als Leihspieler zum französischen Zweitligisten RC Lens. In dieser Spielzeit profitierte der 27-Jährige vom Weggang Paul Verhaeghs und der Verletzung Raphael Frambergers. Jetzt ist Opare Stammspieler und kehrte in die ghanaische Nationalmannschaft zurück. Weil die Afrikaner die WM bereits verpasst haben, hat das abschließende Qualifikationsspiel gegen Ägypten (Sonntag) Testspielcharakter.

    Mit seiner Landesauswahl unterwegs ist ebenso Finnbogason. Am Mittwoch trifft der Isländer auf Tschechien, am folgenden Dienstag spielt er in Katar – dort also, wo er sich im Winter wegen einer langwierigen Schambeinentzündung behandeln ließ. Weil Finnbogason seit einiger Zeit an einer Adduktorenverletzung laboriert, liegt nahe, dass er erneut jenen Arzt aufsucht.

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