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FC Augsburg: FCA-Präsident: "Fassade soll schöner werden als die der Allianz-Arena"

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FCA-Präsident: "Fassade soll schöner werden als die der Allianz-Arena"

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    "Eine Fassade ist notwendig", sagt FCA-Präsident Klaus Hofmann.
    "Eine Fassade ist notwendig", sagt FCA-Präsident Klaus Hofmann. Foto: Ulrich Wagner

    Ein Familientreffen gab es vor dem Saisonstart am morgigen Samstag beim FC Augsburg keines. Grund: In der WWK-Arena muss der neu verlegte Hybrid-Rasen noch anwachsen. Dafür standen gestern Abend FCA-Trainer Dirk Schuster und FCA-Präsident Klaus Hofmann den Fans in der Gaststätte am Rosenaustadion Rede und Antwort. Das Interesse der Fans war eher gering. Nur knapp 100 waren gekommen. Hier die wichtigsten Aussagen.

    Dirk Schuster zum Überstehen der ersten Pokalrunde „Die Zielstellung war, eine Runde weiterzukommen. Das hat die Mannschaft erreicht – mehr oder weniger souverän. In so einem Spiel kann man nicht viel gewinnen. Aber wenn man die Pokalrunde insgesamt gesehen hat, ist das auch zu relativieren.“

    Schuster zur Frage, wie viel er von der Stadt schon gesehen hat „Wir hatten ein internes Bekanntmachen mit allen Frauen und allen Spielern mit der Führungsetage im Damenhof. Viel mehr habe ich noch nicht gesehen. Aber von der Innenstadt bin ich sehr angetan.“

    Schuster zu Wolfsburg „Es wird für uns eine Riesenherausforderung, die individuelle Qualität, die Wolfsburg mitbringt, zum Stehen zu bringen und ihnen mit robuster, aggressiver Zweikampfgestaltung den Spaß am Fußball zu nehmen, um etwas Zählbares hierzubehalten.“

    Schuster zu seinem Kader „Wir brauchen einen Innenverteidiger und arbeiten mit Hochdruck daran, mindestens einen Hochkaräter zu bekommen. Einer, der keine Anlaufzeit braucht. Da müssen wir dringend was tun.“

    Rund 100 FCA-Fans nutzten gestern Abend die Gelegenheit, FCA-Trainer Dirk Schuster (links) und FCA-Präsident Klaus Hofmann zu befragen.
    Rund 100 FCA-Fans nutzten gestern Abend die Gelegenheit, FCA-Trainer Dirk Schuster (links) und FCA-Präsident Klaus Hofmann zu befragen. Foto: Klaus Rainer Krieger

    Klaus Hofmann zur Erweiterung der Geschäftsführung „Wir werden dieses Jahr wieder rund 90 Millionen Euro Umsatz machen. Da sind die Aufgaben vielfältiger geworden. Und da wir im Marketing noch etwas wachsen wollen, habe ich mich entschlossen, die beiden Funktionen zu trennen.“

    Hofmann zum Neubau des Verwaltungsgebäudes an der WWK-Arena „Wir werden mit dem Neubau noch in diesem Jahr beginnen. Es wird zwischen 15 und 18 Monate dauern. Es wird ein Gebäude mit Fan-Kneipe und Fan-Store entstehen, aber wir wollen kein Schickimicki-Klub werden.“

    Hofmann zur Fassade „Unser Hauptsponsor WWK ist auf uns zugekommen, hat gefragt, ob es eine Lösungsmöglichkeit geben würde, das mit uns zu machen. Ich finde, eine Fassade ist notwendig. Wir sind fast auf der Zielgeraden, das mit der WWK hinzubekommen. Ich gehe davon, dass wir in dieser Saison bei einigen Spielen noch mit einer fertigen Fassade spielen werden. Es wird eine moderne Fassade mit Lichtsystemen und, ohne arrogant zu werden: Es soll schöner werden als die der Allianz-Arena.“

    Hofmann zum Abbrennen von Pyrotechnik im FCA-Block beim DFB-Pokalspiel in „Ich gelte nicht als Freund des geschliffenen Wortes auf dem Fußballplatz. Ich habe für vieles Verständnis, was im Stadion und in der Fanszene passiert. Ich war zwar nicht im Stadion, aber was da passiert ist, war komplett daneben. Wir haben da bei einem Fünftligisten gespielt und wir benehmen uns wie die letzten Idioten. Das war peinlich.“

    Hofmann zu den Talenten bei der U 23 „Wir hatten da ja den einen oder anderen, der ran geschnuppert hat. Aber der ein oder andere hat die Reiseflughöhe verloren. Die waren eine Woche im Trainingslager dabei und fühlen sich als Bundesligaspieler. Aber wir haben schon drei oder vier, die es, wenn sie nicht durchdrehen und weiter hart arbeiten, schaffen können.“

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