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FC Augsburg: Einzelkritik: Stafylidis mit der Aktion des Spiels

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Einzelkritik: Stafylidis mit der Aktion des Spiels

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    Konstantinos Stafylidis klärt einen Lupfer von Frankfurts Torjäger Alex Meier kurz vor der Torlinie.
    Konstantinos Stafylidis klärt einen Lupfer von Frankfurts Torjäger Alex Meier kurz vor der Torlinie. Foto: Witters

    Marwin Hitz: War an diesem bitterkalten Abend nicht zu beneiden. Spielte tapfer mit kurzer Hose und hielt sich warm mit Hin- und Herlaufen. Flog beim 0:1 vergebens und chancenlos in die linke Ecke. Musste er eingreifen, fing er die Bälle sicher. Wirklich auszeichnen musste er sich diesmal nicht, weil seine Vorderleute einen ordentlichen Job machten. Note 3,0

    Paul Verhaegh: Zwingen die Gegenspieler den Niederländer in Sprintduelle, fehlt ihm die Antrittsgeschwindigkeit. Er kaschiert dies mit Übersicht, Antizipation und Stellungsspiel. Dass er Defizite im Tempo hat, hätte beinahe das 1:2 bedeutet (66.). Note 3,5

    Christoph Janker: Holte sich früh die Gelbe Karten wegen eines taktischen Fouls ab. Hätte Meier trotzdem bei der Kopfballablage vor dem 0:1 hindern dürfen. Auch in der Folge war er dem groß gewachsenen Frankfurter Stoßstürmer in Luftduellen unterlegen. Allerdings beeindruckte er mit seiner Ruhe im Abwehrzentrum. Sollte es bei einer Verletzenmisere Gewinner geben können: Janker wäre einer davon. Note 3,5

    Einzelkritik für den FC Augsburg: Hinteregger vergibt Chance

    Martin Hinteregger: Stellte sich vor dem 0:1 nicht energisch genug dem Torschützen Hrgota in den Weg. Lieferte sonst eine ordentliche Leistung ab. Dass sich der Österreicher in der Spieleröffnung steigern kann, weiß er wohl am besten. Im Verteidigen verringert er seine Fehlerquote stetig. Note 4,0

    Konstantinos Stafylidis: Der Grieche hat seine Rolle endgültig gefunden. Er sorgt im Verbund mit seinen Abwehrkollegen dafür, dass dem Gegner das Toreschießen erschwert wird. Ist ihm gegen Frankfurt absolut gelungen. Rettete manchmal in höchster Not mit beherzten Grätschen. Oder per Kopf, als er das schon fast sichere 1:2 verhinderte (66.) Note 2,5

    Daniel Baier: Bemühte sich, dem Augsburger Spiel eine Linie zu verpassen. Gelang ihm zwar nicht immer, aber oft. War an diesem Abend einer der stärksten Akteure auf dem Rasen und suchte den Torabschluss. Note 2,5

    Dominik Kohr: Trug beim Gegentreffer durch Hrgota eine Teilschuld, weil er sich zu spät zum Torschützen orientierte. Spielte an diesem kalten Abend eine unaufgeregte Partie. Verschob, stopfte Löcher in der Defensive und beschränkte sich auf Ordnung im Mittelfeld. Note 4,0

    Jonathan Schmid: Bleibt weiterhin ein Double des Jonathan Schmid, der in Freiburg für Furore sorgte. Strahlte keine Gefahr aus, verlor statt dessen etliche Zweikämpfe und schaufelte ruhende Bälle weit weg von Mitspielern. Hätte er nach einer Stunde das 2:1 erzielt – man hätte ihm die schwache Momente verziehen. Note 4,5

    Halil Altintop: Bei ihm weiß man, was man bekommt. Spielte solide, schlich zwischen den gegnerischen Reihen umher, machte Bälle fest und suchte Anspiele in die Schnittstellen. Kam in Hälfte eins der Führung nahe, als er den Ball über die Stirn streifen ließ. Note 3,5

    Philipp Max: Hat sich inzwischen mit seiner Rolle als linker Offensivspieler angefreundet. Interpretiert diese Aufgabe als gelernter Verteidiger entsprechend zurückhaltend. Zumindest wird der Gegner selten über die rechte Angriffsseite gefährlich. In Hälfte zwei, als der FCA insgesamt mutiger agierte, orientierte er sich stärker Richtung Eintracht-Tor. Note 3,5

    Dong-Won Ji: Einmal mehr der Alleinunterhalter im Angriffszentrum, nachdem die etatmäßigen Stürmer fehlen. Zunächst lief bei ihm wenig, werkelte sich in die Partie. Sein Schuss, der im 1:1 mündete, genügte höchsten Ansprüchen. In der zweiten Hälfte stellte er Frankfurts Hintermannschaft zusehends vor Probleme. Kurz: Ein richtig gutes Spiel des Südkoreaners. Note 2,5

    Diese Spieler wurden eingewechselt

    Takashi Usami(74. für Max): Kam auf der linken Seite zum Einsatz. Tastet sich mit Einsatzzeiten in Pflichtspielen heran. Nennenswerte Offensivaktionen hatte er nicht.

    Georg Teigl (82. für Schmid): Bekam ein paar Einsatzminuten. Sollte mithelfen, den Punkt zu holen. Gelang ihm.

    Gojko Kacar (90.+1 für Baier): Feierte den Schlusspfiff auf dem Platz.

    Benotet werden Spieler, die mindestens 30 Minuten im Einsatz waren.

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