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FC Augsburg: Einzelkritik: Bei Marco Richter ist der Knoten endlich geplatzt

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Einzelkritik: Bei Marco Richter ist der Knoten endlich geplatzt

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    Torschützen unter sich: Michael Gregoritsch und Marco Richter sorgten für die Tore beim 3:1-Sieg des FCA in Frankfurt.
    Torschützen unter sich: Michael Gregoritsch und Marco Richter sorgten für die Tore beim 3:1-Sieg des FCA in Frankfurt. Foto: Arne Dedert, dpa

    Martin Schmidt kam, sah und siegte. Im Spiel eins nach Manuel Baum hatte der FCA zwar in den ersten 30 Minuten große Probleme, wurde aber dann immer stärker. Der FCA siegte vor 51.000 Zuschauern mit 3:1 und machte dadurch einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.

    Gregor Kobel Der Keeper verletzte sich nach über 20 Minuten bei einer Abwehr gegen Kostic. Hielt nach zwei Behandlungspausen noch bis zur 40. Minute durch, musste dann aber wegen Verdachts auf leichte Gehirnerschütterung gegen Andreas Luthe ausgetauscht werden. Der Schweizer bot bis dahin eine ordentliche Leistung. Note 3

    Jonathan Schmid Benötigte eine längere Anlaufzeit und hatte mit den flinken Frankfurtern zunächst auch seine Probleme. Wurde dann stärker und wurde nach der Halbzeit von Fernandes böse gefoult. Der wurde mit der Gelb-Roten Karte bestraft. Note 3

    Rani Khedira Wirkte in den ersten Minuten reichlich nervös und verlor beim Gegentreffer zum 1:0 für Frankfurt das Kopfballduell gegen Pacienca. Später bemühte sich Schiedsrichter Dankert wegen eines vermeintlichen Handspiels von Khedira um einen Videobeweises, allerdings hatte das keine Konsequenzen. Eine super Aktion von ihm dann nach dem Wechsel, als er sich in einen Schuss von Rebic warf. Note 3

    Es geht nicht mehr weiter: FCA-Torhüter Gregor Kobel teilt seinem Mitspieler Jonathan Schmid mit, dass er nicht mehr weiterspielen kann. Dennoch durften sich die Augsburger über einen 3:1-Erfolg in Frankfurt freuen.
    Es geht nicht mehr weiter: FCA-Torhüter Gregor Kobel teilt seinem Mitspieler Jonathan Schmid mit, dass er nicht mehr weiterspielen kann. Dennoch durften sich die Augsburger über einen 3:1-Erfolg in Frankfurt freuen. Foto: dpa

    Jeffrey Gouweleeuw Nach seiner Verletzungspause konnte er in den vergangenen Spielen noch nicht so recht den Anschluss finden. Auch in Frankfurt wirkte der Niederländer nicht immer ganz sattelfest. Nach dem Wechsel viel kompakter. Note 3,5

    Konstantinos Stafylidis Gehörte zu den vier Neuen in der Startformation, aber wohl auch deshalb, weil Philipp Max während der Woche auch krankheitsbedingt fehlte. Der Grieche konnte durchaus überzeugen. Hatte am Anfang auch seine Probleme, fand aber dann früh ins Spiel. Nach dem Wechsel war er dann der Beste in der Viererkette. Note 3

    Marco Richter Spielte in der ersten Hälfte sehr auffällig und wurde nach 17 Minuten von Touré im Strafraum elfmeterreif gefoult. Allerdings wurde Richter dann doch für sein engagiertes Spiel belohnt und traf nach 31 Minuten zum 1:1. Aber Richter war weiterhin gut aufgelegt und traf in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach Vorarbeit von Ja-Cheol Koo zum 2:1 für Augsburg. Auch das dritte Tor durch Gregoritsch leitete der 21-Jährige ein. Note 1,5

    Ja-Cheol Koo Hatte nach 28 Minuten durchaus eine gute Möglichkeit, als er von Richter gut bedient wurde, doch der Südkoreaner rutschte am Ball vorbei. Nach der Pause kam Koo immer besser in die Partie und hätte per Kopf fast das 3:1 erzielt. Note 3

    Daniel Baier Der Kapitän scheiterte in den ersten 30 Minuten ebenfalls daran, Ordnung ins FCA-Spiel zu bringen. Wurde ab der 30. Minute stärker und war vorne und hinten zu finden. Note 2,5

    André Hahn War in den ersten 45 Minuten sehr bemüht und versuchte immer wieder, über die rechte Seite Druck zu machen. Allerdings hatte er in der Frankfurter Abwehr ebenbürtige Gegenspieler. Auch der ausgeliehene Martin Hinteregger, der nach 26 Minuten verletzt vom Feld musste, machte Hahn zu schaffen. Als Frankfurt nur noch zu zehnt war, kam ihm das zugute. Note 3,5

    Michael Gregoritsch Der Österreicher wusste in den ersten 45 Minuten durchaus zu gefallen. Setzte seine Mitspieler oft gut in Szene und legte auch Richter den Ausgleich auf. Auch nach dem Wechsel bewies Gregoritsch Übersicht und traf schließlich zum 1:3. Note 2,5

    Alfred Finnbogason Hätte nach wenigen Minuten eine Möglichkeit gehabt, als er von Gregoritsch gut angespielt wurde, war dann aber etwas zu langsam. Insgesamt konnte der Isländer nicht so recht überzeugen. Ihm fehlte etwas die Bindung. Für ihn kam nach 82 Minuten Julian Schieber. Note 4

    Andreas Luthe Musste nach 40 Minuten für den verletzten Kobel ins Tor. Hatte nicht mehr so viel zu tun wie vor ihm Kobel, spielte aber einen sicheren Part. Note 3

    Julian Schieber Kam für Finnbogason und half, den Sieg über die Zeit zu spielen.

    Christoph Janker Mit seiner Einwechslung in der Nachspielzeit nahm Trainer Schmidt noch ein bisschen Zeit von der Uhr.

    Es werden nur Spieler benotet, die mindestens 30 Minuten im Einsatz waren.

    Lesen Sie auch: Pressestimmen zum FCA: "Besser hätte Schmidts Debut nicht laufen können"

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