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Eishockey: Kanada lehnt sich gegen Trump auf

Eishockey

Kanada lehnt sich gegen Trump auf

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    Donald Trump wollte die Eishockey-Nationalmannschaft motivieren. Das hat weniger gut geklappt.
    Donald Trump wollte die Eishockey-Nationalmannschaft motivieren. Das hat weniger gut geklappt. Foto: Ben Curtis, dpa

    Wenn schon Politik mit Sport vermischen, dann aber so richtig. Donald Trump ist kein Mann halber Sachen. Der Anführer der westlichen Welt hat es mit beeindruckender Direktheit zu beeindruckender Popularität und noch beeindruckenderer Macht gebracht. Respekt! Den hätten auch mal lieber die Nationalspieler des Eishockeyteams der USA gezeigt. Die Mannschaft stand im Finale des in Übersee bedeutenden Vier-Nationen-Turniers den Kanadiern gegenüber. Vergleichbar mit den Österreichern hierzulande. Nur lieber und ohne Schmäh. Also doch keine Österreicher. „Ich werde unsere großartige amerikanische Eishockeymannschaft anrufen, um sie zum Sieg gegen Kanada anzuspornen, das mit viel niedrigeren Steuern und viel stärkerer Sicherheit eines Tages, vielleicht schon bald, unser geschätzter und sehr wichtiger 51. Staat werden wird“, kündigte der große, weise Präsident der USA an.

    Nebenbei mitzuteilen, dass der Nachbarstaat in näherer Zukunft einverleibt werden soll, darf als nett gemeinte Ankündigung verstanden wissen. Unverständlicherweise tat das US-Team nicht, wie ihm geheißen. Es verlor 2:3 nach Verlängerung. Möglicherweise holt sich Trump nun Nachhilfe von seinem neuen Buddy Wladi. In dessen Hoheitsgebiet sollen Sportler, die den Erwartungen nicht in Gänze entsprochen haben, in eher unwegsame Gebiete entsandt worden sein, um dort den Fokus wieder vermehrt auf Leistungsfähigkeit legen zu können. Die Gulagisierung könnte auch Trump gefallen.

    Möglicherweise motiviert Elon Musk die Eishackler

    Mit Sicherheit wird er auch seinen Chefberater Elon Musk befragen, wie sich die Effizienz der Eishackler steigern lässt. Der soll ja schon den ganzen Staatsapparat auf Vordermann bringen. Gerade erst hantierte er mit einer Kettensäge auf großer Bühne herum. Von wegen Säge anlegen und so.

    In Deutschland halten sich die Politiker derweil überraschenderweise zurück. Möglicherweise hat das mit der Farbgebung der Vereine und Parteien zu tun. So steht der FC Bayern der CSU recht nahe. Aber Rot und Schwarz passt halt nicht. Dabei wäre das in Bayern die ganz große Koalition. Der örtliche Fußballverein in Dortmund hingegen sieht sich als Arbeiterverein. Eher SPD-Klientel. Kommt aber im schwarz-gelben Dress daher. Die Bremer hingegen sind grün gewandet - die Partei Robert Habecks passt hingegen kaum zu dem hühnerschlachtenden Sponsor Wiesenhof. Darf man vielleicht aber auch nicht so eng sehen. Die Grenzen sind fließend. Wer wüsste das besser als Trump?

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