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Skispringen: DSV-Springer fliegen im Team-Weltcup knapp am Sieg vorbei

Skispringen

DSV-Springer fliegen im Team-Weltcup knapp am Sieg vorbei

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    Skispringer Richard Freitag in Aktion.
    Skispringer Richard Freitag in Aktion. Foto: Grzegorz Momot (dpa)

    Trotz einer überzeugenden Vorstellung sind die deutschen Skispringer im letzten Team-Weltcup vor den Olympischen Winterspielen knapp am Sieg vorbei geflogen. Das DSV-Quartett mit Andreas Wank, Richard Freitag,

    "Wir hatten eine super Chance, hier zu gewinnen. Die Tür stand weit offen, aber wir sind heute nicht durchgegangen. Dennoch war der Wettkampf sehr zufriedenstallend, denn die Qualität ist deutlich besser geworden", bilanzierte Bundestrainer Werner Schuster nach einem emotionalen Wettkampf.

    Erst mit dem letzten Sprung von Freund gaben die DSV-Adler ihre Führung noch aus der Hand, weil Sloweniens Schlussspringer Peter Prevc eine Klasse besser war. "Er bekommt die Wettkampf-Performance derzeit nicht hin", urteilte Schuster über Freund. Der Frontmann blieb mit 125,5 und 130,5 Metern unter seinen Möglichkeiten.

    Dagegen war Wellinger zwei Tage nach seinem ersten Weltcupsieg in Wisla auch im Team eine Bank. Mit 130 Metern im ersten Durchgang schuf er die Basis für die knappe Halbzeit-Führung des DSV-Quartetts. "Der Sprung war nicht perfekt, aber ziemlich gut. Es waren schwierige Bedingungen", sagte der 18-Jährige, der wegen ständig wechselnder Winde lange auf dem Balken ausharren musste. "Da fangen die Schuhe an zu drücken", berichtete er. Im Finale gelangen ihm 129 Meter.

    Eine gute Leistung lieferte auch Startspringer Wank. Der 25-Jährige, der sich im Kampf um das fünfte und letzte Olympia-Ticket gegen Michael Neumayer behauptet hatte, erfüllte mit 123 und 133 Metern die Erwartungen. "Ich komme immer besser in Fahrt und bin ziemlich stabil, auch wenn ich noch ein paar kleine Fehler drin habe", stellte Wank zufrieden fest.

    Der Bundestrainer konnte deshalb mit dem Auftritt des Thüringers auch gut leben. "Ich bin sehr zufrieden, dass er eine richtige Verstärkung für das Olympia-Team ist", lobte Schuster. Pech hatte Freitag, der zweimal bei Rückenwind springen musste. So reichte es nur für 126 und 122 Meter.

    (dpa)

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