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Champions League: Neuers Paraden machen Löw Probleme

Champions League

Neuers Paraden machen Löw Probleme

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    Neuers Paraden machen Löw Probleme
    Neuers Paraden machen Löw Probleme

    Manuel Neuer war der Garant dafür, dass der FC Bayern München im Elfmeterschießen ins Finale der Champions League eingezogen ist. Im Halbfinal-Krimi gegen Real Madrid hielt er zwei Elfmeter. Zufall war das aber nicht, verriet er jetzt in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Auf solche Situationen bereite er sich natürlich vor, sagte Neuer. Torwart-Trainer Tapalovic habe wichtige Szenen von Cristiano Ronaldo in einem Video zusammengeschnitten und dieses Neuer vor dem Spiel gezeigt.

    Neuer: "Ich wusste, dass Ronaldo aus seiner Sicht am liebsten nach links unten schießt." Damit habe er auch schon gerechnet, als Ronaldo  während des Spiels zum Strafstoß antrat. Da aber entschied sich der portugiesische Superstar für die andere Ecke, Neuer hechtete ins Leere. Aber: "Beim Elfmeterschießen war ich mir dann ganz sicher, dass er wechselt und in seine Lieblingsecke schießt.  So kam es dann ja auch.“

    Durch die Paraden Neuers hat jetzt aber Bundestrainer Joachim Löw ein Problem. Vor der EM, die vom 8. Juni bis 1. Juli geht, wird der "bayerische Block" der Nationalmannschaft nicht für die Vorbereitung zur Verfügung stehen. Das Champions-League-Finale steigt erst am 19. Mai in München. Bereits am 7. Mai wird Löw aber sein vorläufiges Aufgebot bekannt geben. Vermutlich wird der Bundestrainer dann noch den ein oder anderen Wackelkandidaten benennen, der später wieder gestrichen wird, wenn die Bayern-Spieler zur Mannschaft stoßen.

    Das dürfte frühestens am 23. Mai beim Trainingslager in Tourettes/Frankreich der Fall sein. Grund: nach dem CL-Finale gegen Chelsea muss der FC Bayern am 22. Mai noch ein Freundschaftsspiel gegen die Niederlande, bei der EM ein Vorrundengegner, bestreiten. Die Bayern haben sich vertraglich verpflichtet, dort nicht mit einer B-Mannschaft anzutreten. Neuer, Lahm, Badstuber, Boateng, Schweinsteiger, Kroos, Müller und Gomez müssen also ran.

    Dadurch verpasst diese Gruppe das  Regenerationstrainingslager auf Sardinien (11. bis 18. Mai) und einen Großteil der Übungseinheiten in Frankreich (18. bis 30. Mai). Vor allem ersteres wäre für die Bayern-Spieler von großer Bedeutung, stecken ihnen doch die mit Abstand meisten Spiele in den Knochen. Das aber lässt der Zeitplan nicht zu. (ako)

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