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Viel Moral, wenig Disziplin

Lokalsport

Viel Moral, wenig Disziplin

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    Schiedsrichter Uwe Bührer (rechts) durfte sich ob seiner und der Leistung seines Kollegen öfters die Meinung der Schwabmünchner, hier Simon Arzt, Christian Berroth und Kapitän Nico Wagner (von links), anhören. Foto: Christian Kruppe
    Schiedsrichter Uwe Bührer (rechts) durfte sich ob seiner und der Leistung seines Kollegen öfters die Meinung der Schwabmünchner, hier Simon Arzt, Christian Berroth und Kapitän Nico Wagner (von links), anhören. Foto: Christian Kruppe Foto: Christian Kruppe

    Nach 60 Minuten stand mit 7:7 (3:3, 2:2, 2:2) ein Ergebnis auf der Anzeigetafel, dass keines der beiden Teams so richtig zufriedenstellt. Der Spannung innerhalb der Liga freilich tut dieses Ergebnis gut, denn so sind einen Spieltag vor Ende der Hauptrunde die Positionen auf den ersten Rängen immer noch nicht fest vergeben.

    Augsburg nutzt Schwabmünchner Strafen zur Führung

    "Wir haben zweimal eine Fünfminutenstrafe ohne Gegentor überstanden, alleine darum ist der Punkt mehr als verdient", meinte Abteilungsleiter Marcus Kruppe nach einem denkwürdigen Derby in Augsburg. Die Gastgeber nutzten die ersten beiden Strafen der Mammuts zur 2:0-Führung. Kurz darauf durfte der erste Schwabmünchner zum Duschen. Nach einem Check gegen den Augsburger Torhüter war für Schwabmünchens Franz Schmidt das Spiel beendet. Doch die Mammuts steckten nicht auf und Robert Linke sorgte im Alleingang, dass die TSVler kurz vor Drittelende mit 3:2 führten. Augsburg kam noch vor der Pause zum Ausgleich.

    Die Leistung der Schiris sorgte für Ärger bei den Mammuts

    Im zweiten Drittel bot sich ein dem ersten Abschnitt ähnliches Bild. Beide Teams waren sportlich gleichauf, nur bei den Schiedsrichtern hatten die Augsburger einen Vorteil. "Die Strafen gegen uns gehen allesamt in Ordnung, aber der TV Augsburg hätte definitiv öfters bestraft werden müssen", kritisierte Marcus Kruppe die beiden Schiedsrichter, die oft sehr einseitig und ohne Fingerspitzengefühl und Umsicht die Partie leiteten.

    Mitte des Spiels war dieses dann auch für Thomas Kalnik beendet, auch er bekam für einen überharten Check die Rote Karte. "Hätten die Schiedsrichter die Fouls der Augsburger vorher gepfiffen, wäre der Check wohl nicht passiert", kommentierte Mammuts-Kapitän Nico Wagner diese Szene.

    Tore fielen im zweiten Drittel auch. Jedes Team führte einmal, zur Pause hieß es 5:5.

    Im Schlussdrittel wurde es vor allem in den letzten Minuten dramatisch. In der 57. Minute brachte Nico Wagner sein Team in Führung, doch der TVA setzte alles auf eine Karte, nahm den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus und hatte mit dieser Maßnahme Erfolg.

    47 Sekunden vor dem Ende gelang Augsburg der Ausgleich. Mit der Schlusssirene bekam dann auch noch Adrian Geiss wegen Reklamierens die Gelbe Karte. Daraufhin verließ er ohne das übliche Shakehands das Spielfeld und bekam deswegen Gelb-Rot. Regelkonform - aber frei von Fingerspitzengefühl.

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