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Rentenpolitik: Kommentar: Die Zukunft der Rente

Rentenpolitik

Kommentar: Die Zukunft der Rente

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    Das neue Rentenpaket bringt einen Milliardenaufwand mit sich.
    Das neue Rentenpaket bringt einen Milliardenaufwand mit sich. Foto: Uli Deck, dpa

    Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung kommt zu einem guten Ergebnis: Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren im internationalen Vergleich deutlich zukunftsfähiger geworden – vor allem dank der Arbeitsmarktreformen, zu denen auch die Rente mit 67 gezählt werden muss.

    Die frühzeitige Rente muss von Beitragszahlern finanziert werden

    Momentan ist die schwarz-rote Bundesregierung allerdings dabei, mit einer Rolle rückwärts in der Rentenpolitik vom erfolgreichen Weg abzukommen. Mit Milliardenaufwand werden neue Anreize geschaffen, vorzeitig in Rente zu gehen.

    Bezahlen müssen es Beitragszahler, die in der Regel selbst davon kaum profitieren werden, und alle Rentner, deren Rentenerhöhungen wieder hinter der Inflationsrate zurückbleiben werden. Die Bedenken in der Unionsfraktion kommen daher nicht von ungefähr.

    Die Politik will versuchen ein Gerechtigkeitsdilemma zu lösen

    Die Politik hat in ein scheinbar unauflösliches Gerechtigkeitsdilemma manövriert. Die eine Seite will die Lebensleistung besonders langjährig Beschäftigter der Jahrgänge 1951 bis 1963 belohnen und findet das nur gerecht. Die andere versucht die Beitragslasten durch eine längere statt kürzere Lebensarbeitszeit auf Dauer im Zaum zu halten und findet das gegenüber der jüngeren Generation mindestens genauso gerecht. Zukunftsfähiger klingt die zweite Lösung.

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