Startseite
Icon Pfeil nach unten
Politik
Icon Pfeil nach unten

Europäische Union: Vestager freut sich über "weniger dunkle Anzüge" in EU-Kommission

Europäische Union

Vestager freut sich über "weniger dunkle Anzüge" in EU-Kommission

    • |
    EU-Kommissarin Margrethe Vestager freut sich über weniger Gleichförmigkeit in der neuen EU-Kommission.
    EU-Kommissarin Margrethe Vestager freut sich über weniger Gleichförmigkeit in der neuen EU-Kommission. Foto: Kay Nietfeld, dpa

    Die dänische EU-Kommissarin Margrethe Vestager findet es positiv, dass mit Ursula von der Leyen an der Spitze in Brüssel eine "andere Atmosphäre" eingezogen sei. Die deutsche Kommissionspräsidentin habe verfügt, dass Handys aus den Sitzungen des Kollegiums verbannt werden, sagte die 51-jährige Vestager der Süddeutschen Zeitung (Donnerstag). "Alle müssen die in einen kleinen Schrank sperren." Anders als früher sei somit niemand mehr abgelenkt. "Nun hört man sich gegenseitig zu", berichtete die Vizepräsidentin.

    Die liberale Politikerin, die nach der Europawahl ebenfalls gerne Kommissionspräsidentin geworden wäre, freut sich zudem über das neue Erscheinungsbild der Kommission in der Ära nach Jean-Claude Juncker. "Unter Juncker sah ich eigentlich nur Männer am Tisch." Unter von der Leyen herrsche "weniger Gleichförmigkeit", es gebe "weniger dunkle Anzüge".

    Vestager: "Es kommt raus, dass wir gar nicht alle gleich denken"

    Diese Bemerkung richte sich nicht gegen Männer, aber früher seien viele Fragen nicht gestellt worden, weil alle angenommen hätten, dass Konsens herrsche, sagte die Kommissarin für Wettbewerb und Digitales. Das neue Kollegium aus zwölf Frauen und 15 Männern sei vielfältiger - was hoffentlich zu besseren Entscheidungen führe: "Wir stellen Fragen und es kommt raus, dass wir gar nicht alle gleich denken, auch nicht alle in dunklen Anzügen." (dpa)

    Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden