Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die schleppende Auszahlung der von der Bundesregierung angekündigten Novemberhilfen für Gastronomiebetreiber und andere vom Teil-Lockdown betroffene Unternehmer kritisiert. „Dieses Geld muss jetzt endlich fließen“, sagte der Grünen-Politiker dieser Zeitung. „Das haben wir den Betroffenen versprochen, wenn die Hilfe nicht kommt, sind die Menschen zurecht sauer“, betonte Kretschmann. „Da ist der Bund jetzt gefordert“, sagte der Ministerpräsident. „Die großzügige Hilfe vom Bund muss jetzt auch umgesetzt werden“, forderte er.
Die Novemberhilfen sollen Firmen bekommen, die wegen behördlicher Anordnungen im Teil-Lockdown schließen müssen. Neben Restaurants, Touristen-Hotels und Kneipen auch Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Solo-Selbstständige wie Künstler, die keine Aufträge mehr bekommen. Es sollen Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 gewährt werden oder in Ausnahmen andere Vergleichswerte herangezogen werden.
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