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Caroline Kennedy will doch keinen Sitz im Senat

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Caroline Kennedy will doch keinen Sitz im Senat

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    Caroline Kennedy will doch keinen Sitz im Senat
    Caroline Kennedy will doch keinen Sitz im Senat Foto: DPA

    Die 51 Jahre alte Juristin informierte noch am Mittwoch den zuständigen Gouverneur von New York, David Paterson. "Ich habe Gouverneur Paterson heute darüber unterrichtet, dass ich aus persönlichen Gründen meinen Namen aus den Überlegungen für den Senat der Vereinigten Staaten zurückziehe", so Kennedy. Paterson muss über die Besetzung des Senatssitzes entscheiden, der durch die Ernennung von Ex-First-Lady Hillary Clinton zur Außenministerin frei geworden ist.

    Die "New York Times" zitierte eine namentlich nicht genannte Quelle, der zufolge Caroline Kennedys Entscheidung auch mit der schweren Krebskrankheit von Senator Edward Kennedy zu tun habe, dem sie sehr nahestehe und den sie mit pflege. Allerdings hatte Caroline Kennedy auch in einigen Interviews in den vergangenen Wochen Befremden mit relativ unbedarften und unsicheren Äußerungen ausgelöst. Ihre Kritiker sahen sich in dem Vorwurf bestätigt, dass sie auf die Aufgabe im US-Senat nicht vorbereitet sei.

    In den vergangenen Jahren hatte die Anwältin das politische Rampenlicht weitgehend gemieden. Ende 2008 hatte sie dann nach längerem Zögern Ambitionen auf den Senatssitz angemeldet.

    Der überaus populäre Edward Kennedy leidet an einem Gehirntumor. Der 76-Jährige war bei den Vereidigungsfeiern für den neuen Präsidenten Barack Obama zusammengebrochen, verließ aber schon am Mittwoch wieder das Krankenhaus. Der Zwischenfall hatte die Sorge ausgelöst, sein Gesundheitszustand habe sich weiter verschlechtert.  

    Nach dem Rückzug Caroline Kennedys gilt nun New Yorks Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo als Favorit für den Senatsposten. Der Demokrat ist der Sohn des früheren Gouverneurs von New York, Mario Cuomo.

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