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Sozialpolitik Bund Länder: Drei SPD-Sozialminister wollen enger zusammenarbeiten

Sozialpolitik Bund Länder

Drei SPD-Sozialminister wollen enger zusammenarbeiten

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    Möglichst viele Menschen müssen den Zugang zum Arbeitsmarkt 
finden, aber bei Bedarf auch passende soziale Unterstützung bekommen, betont die rheinland-pfälzische Sozialministerin Dörte Schall (SPD).
    Möglichst viele Menschen müssen den Zugang zum Arbeitsmarkt finden, aber bei Bedarf auch passende soziale Unterstützung bekommen, betont die rheinland-pfälzische Sozialministerin Dörte Schall (SPD). Foto: Helmut Fricke/dpa

    Die Sozial- und Arbeitsministerinnen und -minister aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland wollen enger zusammenarbeiten. Die Ergebnisse eines gemeinsamen Treffens sollten in die sozialpolitische Zusammenarbeit der Bundesländer einfließen und Grundlage für Gespräche auf Bundesebene sein, heißt es in einer Mitteilung der SPD-Politiker Dörte Schall (Rheinland-Pfalz), Heike Hofmann (Hessen) und Magnus Jung (Saarland) nach einem Treffen in Mainz.

    Gemeinsame Kongressreihe geplant

    Geplant ist unter anderem eine gemeinsame länderübergreifende Kongressreihe zu Themen der Arbeits- und Sozialpolitik. Den Anfang macht Rheinland-Pfalz am 7. November.

    Schall: Beschäftigungsfähigkeit erhöhen

    «Vor dem Hintergrund einer sich verändernden Arbeitswelt und dem steigenden Arbeits- und Fachkräftebedarf ist es unser Ziel, alle Menschen mit ihren individuellen Fähigkeiten auf dem Weg in eine eigenständige berufliche Perspektive zu unterstützen und zu begleiten», sagte Schall. Dazu gehörten eine höhere Beschäftigungsfähigkeit, Hilfe bei der Auswahl passender Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, die Verbesserung der Lebenslagen für von Armut betroffene Menschen sowie die Stärkung von Integration und Inklusion.

    Hofmann: Hürden für Zugewanderte im Arbeitsmarkt abbauen

    Für in Teilzeit beschäftigte Frauen und für Alleinerziehende, die mehr arbeiten wollten, müssten verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, forderte Hofmann. Dazu gehöre der weitere Ausbau einer qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung. Zugewanderten Menschen müsse ein schnellerer Eintritt in den Arbeitsmarkt ermöglicht werden.

    Jung: Offensive für den Sozialstaat aufbauen

    Es gehe auch um den Schutz des Sozialstaats, betonte Jung. «Wir erleben seit drei Jahren zunehmend Angriffe seitens neoliberaler und antidemokratischer Kräfte auf den Sozialstaat.» Diese müssten abgewehrt und eine «breite Offensive für den Sozialstaat aufgebaut werden».

    Die hessische Sozialministerin Heike Hoffmann (SPD) hält den Ausbau einer qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung für notwendig.
    Die hessische Sozialministerin Heike Hoffmann (SPD) hält den Ausbau einer qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung für notwendig. Foto: Evelyn Denich/dpa
    Die zunehmenden Angriffe auf den Sozialstaat müssten beherzt abgewehrt und eine breite Offensive für den Sozialstaat aufgebaut werden, fordert der saarländische Minister Magnus Jung.
    Die zunehmenden Angriffe auf den Sozialstaat müssten beherzt abgewehrt und eine breite Offensive für den Sozialstaat aufgebaut werden, fordert der saarländische Minister Magnus Jung. Foto: Harald Tittel/dpa
    Die Sozial- und Arbeitsminister Jung, Schall und Hofmann wollen enger zusammenarbeiten.
    Die Sozial- und Arbeitsminister Jung, Schall und Hofmann wollen enger zusammenarbeiten. Foto: --/Sozial- und Arbeitsministerium Rheinland-Pfalz/dpa
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