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Reisebus stürzt in den Fluss Po – Todesopfer bei Unglück in Turin

Norditalien

Todesopfer bei Unglück in Turin: Reisebus stürzt in den Fluss Po

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    In der norditalienischen Stadt Turin stürzte am Mittwoch ein Reisebus in den Fluss Po. Glücklicherweise waren keine Touristen an Bord.
    In der norditalienischen Stadt Turin stürzte am Mittwoch ein Reisebus in den Fluss Po. Glücklicherweise waren keine Touristen an Bord. Foto: Vigil del Fuoco, dpa

    In Turin ist am Mittwoch ein Reisebus mitten im Stadtzentrum in den Fluss Po gestürzt. Dabei kam der Busfahrer ums Leben.

    Der 64-jährige Fahrer wurde zwar von Rettungskräften aus dem Wasser geborgen und rund 20 Minuten wiederbelebt, erlag jedoch wenig später seinen Verletzungen. Das Unglück geschah nahe der Brücke Vittorio Emanuele I., die das Zentrum der norditalienischen Großstadt mit dem gegenüberliegenden Ufer verbindet.

    Italienischer Reisebus stürzt in Turiner Fluss Po

    Auf einem Parkplatz setzte der Bus am frühen Mittwochabend gegen 17.30 Uhr zu einem Rückwärtsmanöver an – wenig später stürzte er plötzlich in den Fluss. Ein Video auf Youtube und weiteren sozialen Plattformen zeigt die dramatischen Szenen: Der Bus rutscht rückwärts in den Po, während entsetzte Passanten fassungslos zuschauen.

    Das Fahrzeug blieb schließlich halb versunken auf der Seite liegend im Wasser stecken. Das Fahrzeug gehört einem Unternehmen aus der mittelitalienischen Stadt Campobasso. Turin selbst hat über 850.000 Einwohner.

    Der Busfahrer kam bei dem Unglück im Stadtzentrum von Turin ums Leben, drei Passantinnen wurden verletzt.
    Der Busfahrer kam bei dem Unglück im Stadtzentrum von Turin ums Leben, drei Passantinnen wurden verletzt. Foto: Vigil del Fuoco, dpa

    Auf ihrer Website zitiert die Zeitung La Stampa einen Augenzeugen: „Sie haben den Mann herausgezogen, er war blutüberströmt.“

    Busunglück in Turin: Zwei Theorien zur Unfallursache

    Noch ist unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Spekulationen gehen davon aus, dass der Fahrer möglicherweise beim Rückwärtsfahren die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Denkbar ist aber auch, dass er am Steuer einen Schwächeanfall erlitt.

    Neben dem verstorbenen 64-jährigen Fahrer wurden drei Frauen, die sich in der Nähe der Unfallstelle aufhielten, leicht verletzt. Italienischen Medien zufolge erlitten sie Prellungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot, darunter auch Taucher, im Einsatz, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Menschen im Bus befanden.

    Bei einem schweren Unfall mit einer Tram und einem Bus wurden zwei Wochen zuvor in München zwölf Menschen verletzt, davon acht Kinder.

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