König Charles III. musste erneut ins Krankenhaus – ein Ereignis, das viele Fans des Königshauses mit Sorge erfüllt. Wie steht es aktuell um die Gesundheit des britischen Monarchen? Und was bedeutet das für seine kommenden Termine – etwa den geplanten Staatsbesuch in Italien?
Übrigens: Während in Großbritannien alle Augen auf Charles III. sind, rückt der Monarch auch in den USA in den Fokus. Denn angeblich soll er US-Präsident Trump ein „geheimes“ Angebot machen wollen. Insidern zufolge sei Charles bestrebt, die politischen Wogen gegenüber den Amerikanern zu glätten – mit dem Visa-Verfahren gegen seinen Sohn, Prinz Harry, scheint das aber nichts zu tun zu haben.
König Charles III. – Nebenwirkungen der Krebstherapie zwingen Monarchen ins Krankenhaus
Wie der Buckingham-Palast am Donnerstag, 27. März 2025, mitteilte, wurde König Charles nach einer geplanten Krebsbehandlung kurzfristig zur Beobachtung in eine Klinik gebracht. Grund dafür waren vorübergehende Nebenwirkungen der laufenden Therapie. Laut Palast habe sich Charles inzwischen wieder erholt und sei bereits in sein Londoner Domizil Clarence House zurückgekehrt – dort arbeitet er weiter an Staatsdokumenten und telefoniert mit Regierungsmitgliedern, wie die BBC am Freitag, 28. März, berichtete. Eine Palastquelle beschreibt den Vorfall gegenüber der Nachrichtenagentur PA als „höchst unbedeutendes Schlagloch auf einer Straße, die absolut in die richtige Richtung führt“. Dennoch wurden alle Termine für den Freitag vorsorglich verschoben – darunter vier Auftritte in Birmingham sowie mehrere Botschaftergespräche.
Nach Informationen aus Palastkreisen, die unter anderem dem Magazin Marie Claire vorliegen, hielt sich König Charles über das Wochenende dann auf seinem Landsitz Highgrove House auf und kehrte anschließend zu einem abgespeckten Arbeitsalltag zurück. Zwar plant er weiterhin regelmäßige Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer, sein offizieller Terminkalender wurde laut Palast jedoch gezielt ‚ausgedünnt‘, um ihm ausreichend Ruhe vor dem geplanten Italienbesuch zu ermöglichen.
Krebsdiagnose für Charles im Februar 2024 – Art bleibt weiterhin geheim
Die Krebserkrankung von König Charles III. wurde laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) im vergangenen Februar bekannt – entdeckt wurde sie im Rahmen einer Routineoperation an der Prostata. Obwohl es sich nicht um Prostatakrebs handeln soll, hat der Palast bislang keine weiteren Angaben zur genauen Krebsart gemacht. Seitdem wird Charles ambulant behandelt – und zeigte sich dennoch erstaunlich aktiv, wenngleich sein Sohn William mehr Verantwortung übernahm: Er absolvierte im Herbst Reisen nach Australien und Samoa, trat öffentlich auf und zeigte Präsenz bei royalen Großereignissen der vergangenen Monate, wie dem „Trooping the Colour“.
Die Öffentlichkeit erfuhr erst am Donnerstagabend vom Krankenhausaufenthalt – da war der König bereits wieder zu Hause. Wie bei den Royals üblich, äußerte sich Charles selbst nicht zur eigenen Verfassung, ließ aber der Nachrichtenagentur Reuters zufolge verlauten, dass er „zutiefst enttäuscht“ sei, seine Termine nicht wahrnehmen zu können. Das Bild, das der Palast nach außen vermittelt, bleibt positiv: Der Monarch fühle sich „gut“ und habe sogar gemeinsam mit Königin Camilla zu Abend gegessen, erfuhr die BBC aus Palastkreisen. Diese war während seines Aufenthalts bei einem Empfang in Wembley.
Trotz allem hält der Palast an den Plänen für die bevorstehende Reise nach Italien fest. Zwischen dem 7. und 10. April möchten König Charles und Königin Camilla ihren 20. Hochzeitstag im Ausland feiern. Ein ursprünglich geplantes Treffen mit Papst Franziskus wurde abgesagt – allerdings wegen dessen angeschlagener Gesundheit, nicht wegen Charles’ Erkrankung, stellt die dpa klar.
Des Weiteren berichtete die britische Boulevardzeitung The Sun, dass der König offenbar nicht nur offizielle Termine absagen musste, sondern auch auf zwei geplante Urlaube – eine Reise mit Königin Camilla in ein afrikanisches Spa-Retreat sowie seine jährliche Wanderreise nach Rumänien. Letztere sei ihm seit Jahren besonders wichtig, da er dort ein eigenes Landhaus besitzt.
Auch wenn der Palast bemüht ist, die Lage zu entschärfen, ist der kurzfristige Krankenhausaufenthalt ein Hinweis darauf, dass die Krebserkrankung von König Charles kein abgeschlossenes Kapitel ist. „Dies ist eine Erinnerung daran, dass dies ein Staatsoberhaupt ist, das sich einer Krebsbehandlung unterzieht“, sagte Royal-Experte Robert Hardman der BBC. „Und dennoch sieht man ihn ständig im Einsatz – das lässt einen fast vergessen, wie ernst die Lage eigentlich ist.“
Übrigens: Neben Charles III. musste in den vergangenen Monaten auch seine Schwiegertochter um ihre Gesundheit bangen. Prinzessin Kate konnte jedoch im Januar verkünden, dass sie sich, knapp ein Jahr nach ihrer Diagnose, in Remission befindet.
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