Startseite
Icon Pfeil nach unten
Panorama
Icon Pfeil nach unten

Gottschalk-Nachfolge: ZDF verhandelt mit weniger als zehn Moderatoren über "Wetten, dass..?"

Gottschalk-Nachfolge

ZDF verhandelt mit weniger als zehn Moderatoren über "Wetten, dass..?"

    • |
    Die Nachfolge des scheidenden "Wetten, dass"-Moderators Thomas Gottschalk ist noch immer ungeklärt.
    Die Nachfolge des scheidenden "Wetten, dass"-Moderators Thomas Gottschalk ist noch immer ungeklärt. Foto: dapd

    Die Suche nach dem Nachfolger des scheidenden Moderators Thomas Gottschalk bei "Wetten, dass..?" geht weiter. In der vergangenen Live-Sendung in Leipzig hatte der bisherige Favorit, der Entertainer Hape Kerkeling, abgesagt. "Nein, ich möchte nicht", so die knappe Begründung des 46-jährigen Multitalents, das weiterhin frei für andere Projekte wie Bücher oder Dokumentarfilme sein möchte.

    Einstellige Zahl ernsthafter Kandidaten

    ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut liefert nun neuen Stoff für Spekulationen: Die Anzahl der der ernsthaften Kandidaten sei auf jeden Fall nicht so groß, wie es die öffentlichen Vermutungen nahelegten. "Sie liegt klar im einstelligen Bereich", betonte der 56-Jährige im Interview mit der "Bild am Sonntag". In einem Medienbericht war zuvor berichtet worden, beim ZDF seien 300 schriftliche Bewerbungen für den vakanten Posten eingegangen.

    Bellut, der dem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge zehn Tage vor den Zuschauern persönlich von Kerkelings Absage erfuhr, sagte weiter: "Es wird jetzt wieder viel gemutmaßt, wer mit wem gesprochen hat. Ich kann Ihnen versichern: So wild wird nicht gesprochen. Wir sprechen mit denen, die infrage kommen mit aller gebotenen Vorsicht und Rücksichtnahme." Bei ihm und seinen Mitarbeitern herrsche auch nach der Absage des Favoriten Kerkeling "keine Aufregung".

    Moderatoren-Duo soll übernehmen

    Vor wenigen Tagen erst hatte der ZDF-Programmchef der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gesagt, ein Moderatoren-Duo solle ab 2012 das ZDF-Flaggschiff übernehmen. Ob die bisherige Co-Moderatorin, die 32-jährige Schweizerin Michelle Hunziker, nach Gottschalks Abtritt weiterhin an der Show beteiligt sein wird, ist noch unklar. Im Gespräch für die Gottschalk-Nachfolge sind seit längerem unter anderem auch die  Entertainerin Barbara Schöneberger sowie die Komikerin Anke Engelke, die souverän durch das Finale des Eurovision Song Contests in Düsseldorf geführt hatte. Die beiden ZDF-Moderatoren Markus Lanz und Jörg Pilawa tauchten ebenfalls in den Medien wieder als mögliche Nachfolger auf. Sowohl Pilawa als auch Lanz hatten aber bislang abgewunken. Auch die Namen des Komikers Michael "Bully" Herbig sowie des Moderatoren-Duos Joachim Winterscheid und Klaas Heuer-Umlauf fielen mehrmals.

    Gottschalks letzte Sendung im Dezember

    Thomas Gottschalk wird am 3. Dezember in Friedrichshafen nach über 20 Jahren von der erfolgreichen Unterhaltungssendung Abschied nehmen, um ab nächstem Jahr zum Ersten zu wechseln, wo er eine Talkshow im Vorabendprogramm übernehmen wird. Den Ausschlag für seinen Rückzug hatte der Unfall des Wettkandidaten Samuel Koch gegeben, der im Dezember 2011 vor laufender Kamera verunglückt war und seitdem gelähmt ist. (mit dapd, afp)

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden