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Internationale Raumstation ISS: Matthias Maurer fliegt ins All - das erwartet den Astronauten

Internationale Raumstation ISS

Matthias Maurer fliegt ins All - das erwartet den Astronauten

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    Der gläserne Astronaut: Matthias Maurer startet am 30. Oktober ins All.
    Der gläserne Astronaut: Matthias Maurer startet am 30. Oktober ins All. Foto: Rolf Vennenbernd, dpa

    Es gab Zeiten, da waren Astronautinnen und Astronauten geheimnisvolle Wesen. Man wusste in etwa: Da kommen sie her, dort wollen sie hin. Alles drum herum verschwand im kosmischen Nebel. Heute steht das Personal auf der internationalen Raumstation ISS dank unzähliger Kameras an Bord unter Dauerbeobachtung. Richtig zur Sache geht’s im Vorfeld einer Mission. Da bleibt nichts mehr im Verborgenen.

    Von Matthias Maurer beispielsweise wissen wir, dass er am 30. Oktober Musik von Coldplay, Moby, Morcheeba, Metallica und AC/DC mit zur ISS nehmen wird und Sänger Peter Schilling (genau der mit dem völlig losgelösten „Major Tom“) ein eigenes Lied für die Reise beisteuert: „Alles an dir“. Nun haben Journalisten Maurer entlockt, dass er im All einmal im Monat seine Hose wechseln wird, alle drei Tage seine Unterwäsche, und ein T-Shirt zieht er eine Woche lang an – plus dann in der Folgewoche noch zum Sport.

    In der Weltraum-WG von Matthias Maurer gibt es keine Waschmaschine

    Und weil die Weltraum-WG keine Waschmaschine hat, packt man die Schmutzwäsche in eine Kapsel, „die dann verglüht“ – eine Traumvorstellung für das irdische Haushaltsbewältigungspersonal, das missmutig vor seinem täglichen Textilberg steht. Maurer sagt: „Wenn man also eine Sternschnuppe sieht, könnte das durchaus auch die schmutzige Kleidung von der Station sein.“

    Die Internationale Raumstation ISS mit der Erde im Hintergrund.
    Die Internationale Raumstation ISS mit der Erde im Hintergrund. Foto: NASA/dpa

    Schon länger ist bekannt, dass der 51-Jährige quasi als Sonntagsmenü eine Kartoffel-Riesling-Cremesuppe und Reh-Ragout mit Speck-Rahmwirsing im Gepäck hat. Das haben seine Landsleute aus dem Saarland per Internet-Abstimmung für ihn beschlossen. Ob’s schmeckt, wird auch nicht lange ein Geheimnis bleiben.

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