Die Arbeitsgemeinschaft ILE Nordries will bis Ende dieses Jahres eine Kommunale Wärmeplanung entwickeln. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der ILE hervor. Zu ihr gehören die Gemeinden Wallerstein, Maihingen, Marktoffingen, Fremdingen und Ehingen am Ries. Die Planungsarbeiten werden mit Bundesmitteln zu 90 Prozent gefördert, das Unternehmen GP Joule Consult wurde damit beauftragt.
In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Mit den Ergebnissen der Kommunalen Wärmeplanung erhalten wir technische und wirtschaftliche Handlungsempfehlungen, wie wir eine klimaneutrale Wärmeversorgung für die fünf Gemeinden bis 2045 zu erreichen.“ Mit den Bürgermeistern Thomas Meyer, Frank-Markus Merkt, Helmut Bauer, Franz Stimpfle und Georg Stoller fand eine Auftaktveranstaltung im Rathaus Wallerstein statt. Die Kommunale Wärmeplanung umfasse eine Bestandsanalyse, die Prognose zukünftiger Wärmebedarfe, eine Potenzialanalyse, die Aufstellung eines Zielszenarios sowie ein Maßnahmenprogramm. Ein wesentlicher Aspekt sei die Bürgerpartizipation, um die Planungen, Bedürfnisse und Anliegen der Bevölkerung und Unternehmen bestmöglich einzubeziehen.
Im Rahmen dieses Prozesses sollen Wärmequellen und -senken in den Kommunen identifiziert, erfasst und bewertet werden. „Ziel ist es, sinnvolle Verknüpfungen und ergänzende Nutzungen verschiedener Quellen zu ermitteln, sowie potenzielle Flächen für die zukünftige regenerative Erzeugung von Wärme und Kälte zu identifizieren“, so die Mitteilung weiter. Zudem erhalte man Empfehlungen für konkrete Eignungsgebiete von Wärmenetzen und Gebiete für dezentrale Wärmepumpen. Eine öffentliche Informationsveranstaltung ist für Juli vorgesehen. (AZ)
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