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Landkreis: Ein weiterer Schritt in Richtung Hesselbergbahn

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Ein weiterer Schritt in Richtung Hesselbergbahn

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    Für die Reaktivierung der Hesselbergbahn wird eine neue Fahrgastprognose erstellt.
    Für die Reaktivierung der Hesselbergbahn wird eine neue Fahrgastprognose erstellt. Foto: Verena Mörzl (Archivbild)

    In Franken knallten bereits die Sektkorken. Vor einigen Tagen meldeten Medien dort nämlich bereits: „Durchbruch – Hesselbergbahn in

    Die Mitglieder des Verkehrsausschusses des Kreistages haben allerdings am Dienstag in Donauwörth eine weitere Weiche hin zur Wiederbelebung gestellt. Und: Am kommenden Freitag können die Kreispolitiker zumindest einmal Probefahren – bei einer Sonderfahrt auf der alten und vielleicht auch wieder neuen Bahntrasse.

    Seit Jahren ist es ein gesetztes Ziel zahlreicher Bahnfreunde im Ries: Die Strecke Nördlingen – WassertrüdingenGunzenhausen soll reaktiviert werden. Der Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Technologie des Kreistages hat jetzt beschlossen, dass das Vorhaben grundsätzlich weiterverfolgt werden soll. Kritische Stimmen in den Fraktionen gab es am Dienstag in Donauwörth nicht mehr. „Der Landkreis Donau-Ries steht einer Reaktivierung von Schienenstrecken grundsätzlich positiv gegenüber“ lautet der resümierende Satz.

    Eine neue Fahrgastprognose wird erstellt

    Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) wird nun, nach einem einstimmigen Beschluss des Ausschusses, gebeten, für den Landkreis eine erneute Fahrgastprognose für die genannte Strecke zu erstellen.

    Zuletzt hatte Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer (Grüne) Landrat Stefan Rößle eine Studie übergeben, welche die Wiederaufnahme des Streckenabschnittes unterstützen könnte. Laut der sogenannten „Christmann-Studie“ könnte eine Erhöhung der Fahrgastzahlen durch Anhebung der Streckengeschwindigkeit und dadurch gewonnene neue Haltestellen erreicht werden – zum Beispiel in Nördlingen-Langenwiesen und Hainsfarth (wir berichteten). 1000 Fahrgäste müssten täglich für die Strecke prognostiziert werden können, damit der Freistaat Leistungen für den Schienenverkehr bestellt. Zuletzt waren für die Hesselbergbahn-Trasse aber nur 960 errechnet worden.

    Neues Gutachten der VGN

    Ein neues Gutachten der VGN, welches jene Christmann-Studie berücksichtigen soll, wird jetzt vom Landkreis Donau-Ries in Auftrag gegeben.

    Zudem soll auf Initiative von Regina Thum-Ziegler (Frauenliste) und der Grün-Sozialen-Fraktion in Kürze eine Petition gestartet werden, in die sich Unterstützer des Vorhabens „Hesselbergbahn“ eintragen lassen können.

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