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Kinderarzt-Notstand in Neuburg und Region: Wohin mit den kleinen Patienten?

Neuburg-Schrobenhausen

Ende der Praxis Reineke in Karlshuld: Kinderärzte in der Region sind massiv überlastet

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    Nur noch ein Schild am Seiteneingang der Karlshulder Birken-Apotheke weist noch auf die Praxis der Kinder-und Jugendärztin Evelyn Reineke hin.
    Nur noch ein Schild am Seiteneingang der Karlshulder Birken-Apotheke weist noch auf die Praxis der Kinder-und Jugendärztin Evelyn Reineke hin. Foto: Roland Geier

    Seit 1. Juni ist offiziell Schluss. Die Kinderarztpraxis in Karlshuld steht leer, Dr. Evelyn Reineke ist im Ruhestand. Wo über Jahrzehnte Kinder aus dem Donaumoos, aus Neuburg und dem Westen von Ingolstadt ein- und ausgingen, herrscht Stille. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin sind nicht gefunden. Wie aus der Eigentümerfamilie verlautet, bleiben die Praxisräume zunächst unberührt. Bis Jahresende will man warten, ob sich noch etwas tut in Sachen Praxis-Nutzung. Der Kassensitz von Reineke ist verwaist – und hunderte Patienten müssen im Krankheitsfall nun zu anderen Kinderärzten in der Region. Kein leichtes Unterfangen, denn die meisten Praxen haben einen Aufnahmestopp verhängt. Wie die vielen kleinen Patienten jetzt anderswo unterkommen, warum es den Kinderarzt-Engpass schon länger gibt und welcher Fehler im System liegt, darüber sprechen Experten und Betroffene aus der Region.

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