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Ingolstadt: "Königin Lear" und das hochnotpeinliche Erbschafts-Casting im Stadttheater

Ingolstadt

"Königin Lear" und das hochnotpeinliche Erbschafts-Casting im Stadttheater

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    Königin Lear feierte im Stadttheater Ingolstadt Premiere. Das Stück schafft es, die Gegenwart in diesem Klassiker zu spiegeln, ohne dessen Wucht banal zu modernisieren.
    Königin Lear feierte im Stadttheater Ingolstadt Premiere. Das Stück schafft es, die Gegenwart in diesem Klassiker zu spiegeln, ohne dessen Wucht banal zu modernisieren. Foto: Jochen Klenk

    Überschreibungen von Bühnenklassikern sind schon eine ganze Zeit lang Mode und als solche nerven sie nicht selten. Bei einem der größten Dramen der Weltliteratur, dem "King Lear" von Shakespeare, kann das nur schiefgehen. Meint man. Nicht bei "Königin Lear", das jetzt unter der Regie von Anne Mulleners im Ingolstädter Stadttheater Premiere hatte. Der niederländische Autor Tom Lanoye hat den Bogen offensichtlich raus, kennt seinen Shakespeare und schafft es, die Gegenwart in diesem Königs(familien)drama zu spiegeln, ohne dessen Wucht und Wahrheit banal zu modernisieren.

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