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FC Ingolstadt: FC Ingolstadt will sich gegen Rostock auf die eigenen Stärken besinnen

FC Ingolstadt

FC Ingolstadt will sich gegen Rostock auf die eigenen Stärken besinnen

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    Sabrina Wittmann trifft mit dem FC Ingolstadt auf Hansa Rostock.
    Sabrina Wittmann trifft mit dem FC Ingolstadt auf Hansa Rostock. Foto: Roland Geier

    Der Druck auf Trainerin Sabrina Wittmann und den FC Ingolstadt wächst. Die Schanzer warten in der 3. Liga inzwischen seit vier Spielen auf einen Sieg, die Abstiegsplätze sind nah. Das große Problem des Teams sind nach wie vor die zahlreichen Gegentore. 16 bedeuten die meisten der 3. Liga, am Dienstag kassierte der FCI beim SV Sandhausen eine 3:4-Niederlage.

    Kritik oder Vorwürfe an die Mannschaft wegen der sich wiederholenden Fehler äußerte die 33-jährige Trainerin nicht. „Ich habe nicht das Gefühl, dass jemand etwas mit Absicht macht.“ Es gelte, „analytisch und emotionslos“ zu bleiben. Die Spieler seien selbstkritisch, die Trainer ebenso. Nun sei wichtig, sich nicht von den Fehlern treiben zu lassen, sondern daraus zu lernen. Das Thema werde man durch Reden nicht lösen können. Es zähle die Arbeit im Training.

    Es sind Sätze, die Wittmann in den vergangenen Wochen häufiger sagen musste. Denn noch ist es ihr nicht gelungen, die Defensivschwächen des FCI auszumerzen. In Sandhausen etwa machten die Ingolstädter ein solides Spiel, führten bis zur 60. Minute mit 2:1. Doch nach dem Ausgleich des Tabellenführers brach die Mannschaft komplett ein. „Fußball ist immer eine Kopfsache“, sagt Wittmann. „Nach dem 2:2 fängt man an zu denken, wieder etwas verlieren zu können.“ Dabei habe die zwischenzeitliche Führung allen gut getan. Die 33-Jährige fordert: „Wir müssen gemeinsam da durchgehen, haben keine andere Option.“

    FC Ingolstadt empfängt Hansa Rostock

    Bereits am Sonntag (13.30 Uhr) steht das Heimspiel gegen Hansa Rostock auf dem Programm. Der Zweitligaabsteiger hat wie der FCI sieben Punkte auf dem Konto, hat aber das um ein Tor bessere Torverhältnis. Unter der Woche besiegte Rostock den SC Verl mit 4:1 und feierte den ersten Saisonsieg. „Das war ein Brustlöser für Hansa“, weiß Wittmann, die einen zielstrebigen Gegner erwartet, der über ein gutes Umschaltspiel in der Offensive verfüge.

    Für den FC Ingolstadt gelte, das Thema Gegentore nicht immer wieder aufzumachen, sondern sich auf die eigenen Stärken zu berufen. „Wir müssen uns auf die Dinge besinnen, die gut laufen“, sagt Wittmann. So haben die Schanzer bereits 14 Tore erzielt, was der drittbeste Wert der Liga ist. „Wir wären nicht gut beraten, mit negativer Energie in das Spiel zu gehen“, so Wittmann, die weiterhin auf Mattis Hoppe (Knieverletzung), Max Plath (Sprunggelenksverletzung) und Moritz Seiffert (Reha nach Oberschenkelverletzung) verzichten muss.

    Mögliche Aufstellungen

    FC Ingolstadt M. Funk - Costly, Malone, Si. Lorenz, Dühring - Fröde, Besuschkow - Kopacz, Kanuric - Grönning, Borkowski

    Hansa Rostock Uphoff - Gürleyen, Roßbach, Rossipal - Neidhart, M. Schuster, Dirkner, Ruschke - Lebeau - Naderi, Haugen

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