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Der Schützengau Mindelheim ist mit dem Bezirksrundenwettkampf zufrieden.

Schießen

Teams aus dem Gau Mindelheim behaupten sich auf Bezirksebene

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    Die Luftgewehrmannschaft von Frohsinn Mindelau repariert den „Betriebsunfall“ aus dem Vorjahr und steigt ohne Punktverlust wieder in die Schwabenliga auf: (von links) Lena Klaus, Ramona Klaus, Verena Fleschut, Verena Stich und Jana Klaus.
    Die Luftgewehrmannschaft von Frohsinn Mindelau repariert den „Betriebsunfall“ aus dem Vorjahr und steigt ohne Punktverlust wieder in die Schwabenliga auf: (von links) Lena Klaus, Ramona Klaus, Verena Fleschut, Verena Stich und Jana Klaus. Foto: Manuel Ritter

    Vergangene Woche kämpften die Luftgewehrmannschaft von Heiterkeit Unteregg und die Luftpistolenmannschaft von Edelweiß Salgen um den Aufstieg in die Bezirksliga. Ob es für die beiden Gausieger aus dem Gau Mindelheim reicht, steht noch nicht fest. Wohl aber, dass sie im Falle des Aufstiegs in einen illustren Kreis von heimischen Schützenvereinen aufgenommen werden.

    Denn der Bezirksrundenwettkampf 2024/25 verlief für den Gau Mindelheim durchaus erfolgreich. Nahezu alle Mannschaften konnten sich gegen teilweise schwere Gegner erfolgreich behaupten. Lediglich die Luftpistolen-Mannschaft des SV Pfaffenhausen I musste als Aufsteiger in die Bezirksliga 4 in dieser Klasse Lehrgeld bezahlen und verabschiedet sich als Absteiger nach nur einer Saison wieder, um im kommenden Rundenwettkampf in der Gauoberliga anzutreten.

    Frohsinn Mindelau repariert den „Betriebsunfall“ umgehend

    In Schwabens höchster Liga mit dem Luftgewehr, der Schwabenliga Süd, konnte die erste Mannschaft aus Dirlewang sehr gut mithalten. Von Beginn an wurden die nötigen Punkte gesammelt und so gelang der Mannschaft mit Platz fünf bei acht Mannschaften mit einem Durchschnitt von 1899,75 Ringen und 12:16 Mannschaftspunkten ein souveräner Klassenerhalt. Absteigen muss dagegen die Mannschaft Schützenlust Amberg aus dem Gau Türkheim. Beste Schützin auf Dirlewanger Seite war Bianca Krumm, die mit einem Durchschnitt von 386,21 Ringen in ihren 14 Wettkämpfen in der Einzelwertung einen hervorragenden sechsten Platz erreichte. Erfreulich war auch das Ergebnis des Dirlewanger „Kükens“, denn die erst 15-jährige Julia Gallert feierte mit einem Durchschnitt von 375,14 Ringen einen gelungenen Einstand in dieser Klasse und deutete einmal mehr ihr großes Talent an.

    Die Luftgewehr-Mannschaft der Priv. SG Dirlewang um (von links) Michaela Schmid, Bianca Krumm, Manuel Salger, Monika Gallert und Julia Gallert schloss die Schwabenliga auf Rang fünf ab.
    Die Luftgewehr-Mannschaft der Priv. SG Dirlewang um (von links) Michaela Schmid, Bianca Krumm, Manuel Salger, Monika Gallert und Julia Gallert schloss die Schwabenliga auf Rang fünf ab. Foto: Monika Gallert

    In der Bezirksoberliga 2 war der Gau Mindelheim mit den Luftgewehr-Mannschaften Frohsinn Mindelau und Adler Breitenbrunn vertreten, wobei Mindelau von Anfang an klarmachte, dass der „Betriebsunfall“ aus dem Vorjahr (Abstieg aus der Schwabenliga) schnellstens wieder behoben werden sollte. Und so stand nach zehn Kämpfen eine makellose Bilanz mit 20:0 Mannschaftspunkten, einem Durchschnitt von 1917,50 Ringe je Wettkampf und damit der Sieg in dieser Klasse fest. Aber auch die Mannschaft aus Breitenbrunn überzeugte, denn mit 14:6 Mannschaftspunkten und einem Durchschnitt von 1892,75 erreichten die Adlerschützen den zweiten Platz, der vor Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten gewesen war. In der Einzelwertung belegte Verena Stich (Mindelau) mit einem Durchschnitt von 388,8 Ringen Platz eins. Der dritte Platz ging an ihre Teamkollegin Verena Fleschhut (385,9 Ringe), Ramona Klaus (384,4 Ringe) auf Rang fünf komplettierte das Mindelauer Top-Ergebnis. Jessica Horber aus Breitenbrunn (383,67) wurde Sechste.

    Die LG-Mannschaft von Adler Breitenbrunn um (von links) Michael Rogg, Jessica Horber, Diana Wittek, Nina Beggel, Anne Beggel und Marco Egger.
    Die LG-Mannschaft von Adler Breitenbrunn um (von links) Michael Rogg, Jessica Horber, Diana Wittek, Nina Beggel, Anne Beggel und Marco Egger. Foto: Michael Biechele

    In der Bezirksliga 3 waren mit den Luftgewehr-Mannschaften aus Bronnen, Unterrieden und Unterkammlach gleich drei Teams aus dem Gau Mindelheim in einer Klasse vertreten. Am Ende belegte Unterrieden mit 22:8 Mannschaftspunkten und einem Durchschnitt von 1497,5 Ringen Platz eins. Hubertus Bronnen landete mit 15:15 Mannschaftspunkten und einem Durchschnitt von 1487,7 auf Platz drei und Aufsteiger Frohsinn Unterkammlach konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten den fünften Platz mit 13:17 Mannschaftspunkten und einem Ringdurchschnitt von 1492,2 ergattern. In der Einzelwertung belegte Magdalena Wohlhaupter (Unterrieden) mit 380,1 Ringen im Durchschnitt Platz vier. Michael Dreher (Bronnen/378,6) folgte als Fünfter, Daniela Böhm-Dreher (Bronnen/378,44) landete auf Rang sechs und auf Platz sieben war Sofia Schuster (Unterrieden/378,2) zu finden.

    Die Pfaffenhausener Luftpistolenschützen müssen wieder absteigen

    In der Luftpistolen-Bezirksliga Gruppe 4 trafen mit den Mannschaften Hubertus Bronnen und Aufsteiger SV 1884 Pfaffenhausen zwei Mannschaften aus dem Gaubereich aufeinander. Während Bronnen am Ende mit 16:14 Mannschaftspunkten und einem Ringdurchschnitt von 1414,2 ungefährdet den dritten Platz vorweisen konnte, mussten die Pfaffenhausener mit 5:25 Mannschaftspunkten und 1387,5 Ringen im Durchschnitt als Letzter wieder den Gang in die Gauoberliga antreten. Da reichte auch der Sieg im letzten Durchgang nicht mehr, da der vorletzte Kampf gegen einen Mitabstiegskonkurrenten ganz knapp mit einem Ring verloren wurde und damit der Abstieg besiegelt war. In der Einzelwertung lag Johannes Götzfried (Bronnen/357,1 Ringe) auf Platz sechs, knapp vor seinem Mannschaftskameraden Roland Biechele (356,7/Ringe). Auf Platz acht und neun lagen die beiden Pfaffenhausener Klaus Fischer (356,7 Ringe) und Daniel Esper (356,3 Ringe).

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