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Allgäu
22.06.2024

Welche Strafe droht bei Cannabis-Konsum im Straßenverkehr

Wer Cannabis konsumiert, sollte den Autoschlüssel lieber liegen lassen.
Foto: Fabian Sommer

Seit April ist der Cannabis-Konsum in Deutschland teilweise legal. Was die Polizei im Allgäu seither im Straßenverkehr erlebt.

Einen Joint rauchen - das ist seit 1. April für Erwachsene in Deutschland legal. Doch wer sich bekifft ans Steuer setzt, riskiert weiterhin seinen Führerschein. Die strikte Linie, wonach bereits beim Nachweis von Tetrahydrocannabinol (THC) Konsequenzen drohen, gilt aktuell noch. Voraussichtlich ab Sommer soll sich dies ändern: Stimmt der Bundesrat zu, gilt ein Grenzwert ab 3,5 Nanogramm THC je Milliliter Blutserum.

Bei ihren Verkehrskontrollen hat die Polizei im Allgäu in den vergangenen Wochen einen Schwerpunkt auf Cannabis-Verstöße am Steuer gelegt. Eine statistische Auswertung ist zwar noch nicht möglich, da bei etlichen mutmaßlichen Verstößen das Ergebnis der Blutentnahme noch nicht feststeht. Dennoch ist laut Pressesprecher Holger Stabik eine Tendenz erkennbar: "Wir erwarten einen Anstieg."

Cannabis im Allgäu: Polizei setzt verstärkt auf Kontrollen im Straßenverkehr

Beinahe täglich vermeldete die Polizei zuletzt Fälle wie diesen: Bei einer Kontrolle hält die Polizei einen 23-Jährigen in Kempten an. "Da dieser typische Auffälligkeiten aufwies, wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, der positiv auf den Wirkstoff THC reagierte. Nach einer Blutentnahme wurde der junge Mann entlassen und muss nun mit einem empfindlichen Bußgeld sowie einem mindestens einmonatigen Fahrverbot rechnen", teilte die Polizei am Sonntag mit. In drei Fällen begingen bekiffte Autofahrer laut Stabik seit Anfang April Straftaten: Einer von ihnen wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt, zwei andere waren nicht mehr in der Lage, ihren Wagen sicher zu führen.

Bekifft Autofahren: Diese Regelungen und Grenzwerte sollen ab Juli gelten

Voraussichtlich ab Sommer gilt folgende Regelung: Wer mit 3,5 Nanogramm THC oder mehr unterwegs ist, riskiert 500 Euro Bußgeld und einen Monat Fahrverbot. Bei Mischkonsum mit Alkohol wird ein Bußgeld von mindestens 1000 Euro fällig. Wegen der Risiken gilt nach dem Cannabis-Genuss ein komplettes Alkoholverbot im Straßenverkehr. "Ich kann jedem nur raten, hier extrem vorsichtig zu sein", sagt Stabik.

Doch wie macht sich die Teillegalisierung abgesehen vom Verkehr im Allgäu bemerkbar? "Bislang relativ wenig", sagt Stabik. Es habe weder große Kifferpartys noch Demos für oder gegen die Freigabe oder vermehrte Beschwerden gegeben. Immer wieder gibt es jedoch Fälle, in denen Cannabis an der Grenze zu Österreich ein- oder ausgeführt wird. "Das ist weiterhin verboten", stellt Stabik klar. Im Vorjahr hatte die Polizei bei ihren Kontrollen im Allgäu 1067 alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. 709 standen unter Einfluss von Drogen. Neben Cannabis konsumierten sie teils auch härtere Substanzen wie Kokain. 2022 lagen die Zahlen bei 1360 beziehungsweise 807.

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