Die Bahn hat richtig losgelegt. Am Samstag waren alle Bahnübergänge in Bad Wörishofens Innenstadt dicht, wie angekündigt; sie bleiben es bis zum 12. April. Damit werden gleich mehrere wichtige Verkehrsachsen durchs Zentrum der größten Stadt des Landkreises Unterallgäu unterbrochen. Grund für die Sperrung ist der Austausch der Schienen.
Verantwortlich für die Gleisanlagen ist die DB Infrago AG. Das Gleis zwischen dem Bahnhof Bad Wörishofen und dem Bahnhof Türkheim wird erneuert. Die Strecke ist Teil der Verbindung Augsburg - Bad Wörishofen. Der Austausch sei nötig, weil die Schienen abgenutzt und alt seien.

Neben den Schienen selbst werden auch die Schwellen und der Schotteroberbau ausgetauscht. Deshalb türmen sich jetzt am Gleis in Abständen Schotterberge auf. Im Bereich des Bahnhofs Bad Wörishofen standen am Sonntag Güterwaggons, wo normalerweise Personenzüge einfahren.

Betroffen sind die Übergänge an der Hochstraße, Irsinger Straße und der Übergang an der Eishalle. Der Weg durch die Innenstadt und zum Wertstoffhof wird damit komplizierter. Umleitungen seien ausgeschildert, teilte die Stadtverwaltung mit.

Das ganze hat ja auch was gutes. Wenn in der Bauzeit keine Züge fahren, fällt auch das lautstarke Hupen weg, wenn sie über den unbeschrankten Bahnübergang fahren. Das nervt die halbe Stadt. Dafür sollte es mal eine dauerhafte Lösung geben.
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