Kaum haben die Arbeiten an der Bohrstelle begonnen, sind auch Vertreter von Greenpeace dort angerückt. „Die Proteste gehen weiter“, kündigten sie mit Bestimmtheit an. Der Bohrturm werde ja voraussichtlich erst Anfang nächsten Jahres aufgebaut, stellten sie fest – die verbleibende Zeit will Greenpeace jetzt dazu nutzen, alles zu tun, um die Probebohrung doch noch zu verhindern. Die Erlaubnis für eine Bohrung hat das Unternehmen Genexco aktuell bis 2025. Sollte die erste Bohrung auf Gas stoßen, müsste aber eine weitere Genehmigung zur Förderung eingeholt werden. Das wollen Greenpeace, aber auch die Bürgerinitiative Reichling-Ludenhausen, der BUND Naturschutz Bayern und einige lokale, aber auch überregionale Politikerinnen und Politiker noch verhindern.
Reichling
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