Kugeln, Würfel, Kegel – mit genügend Kreativität können selbst einfache Formen zu visuell herausfordernden Kunststücken werden. Schon seit 16 Jahren dreht sich die Arbeit von Stoffener Künstler Otto Scherer um dieses Konzept. Der 69-Jährige spezialisiert sich auf sogenannte Op-Art, optisch täuschende Kunst die Betrachtende irritieren und überraschen soll. Dafür benutzt er metallisch spiegelnde Plastiken, die auf den ersten Blick nach Chrom oder Edelstahl aussehen. Tatsächlich sind sie aber sehr exakt geformte Keramikwerke, die Scherer selbst glasiert und nach eigener Methode mit Gold und Platinum überzieht. Der Künstler arbeitet schon fast 40 Jahre lang, seit seiner Jugend, mit Keramik. Er hat eine eigene Keramikwerkstatt und kann sich kaum an eine Zeit erinnern, zu der er keinen Brennofen hatte. Trotzdem sieht er sich aber nicht als Töpfer.
Landsberg
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