Ausstellungen müssen auch vorbereitet werden. Deshalb besucht der Künstler Sandro Kopp bereits die Stadt Landsberg, um seine Ausstellung in der Langen Kunstnacht am 20. September vorzubereiten. Denn die Bilder sind noch in Schottland, wo der Künstler zusammen mit seiner Frau. der Schauspielerin Tilda Swinton lebt. Eine weite Reise. Und von der Säulenhalle und ihrem etwas morbiden Charakter ist Kopp begeistert. Er traf sich dort mit Kulturbüroleiterin Claudia Weißbrodt und besprach die Ausstellung.

Auch von der kleinen Stadt Landsberg ist er sehr angetan. Er hat in Neuseeland gelebt, ist in Heidelberg geboren und wohnt nun auf einem Schloss in Schottland. „Ich bin priviligiert, ich male was ich will und bin in der ganzen Welt unterwegs. Nun auch in Landsberg“, sagt er. Die Ausstellung mit dem Titel „Wachküssen“ wird vom 20. September (Lange Kunstnacht) bis zum 19. Oktober in den Räumlichkeiten der Säulenhalle in Landsberg zu sehen sein.

Sandro Kopp ist bekannt für seine Porträts, für Akte und großformatige expressionistische Bilder, die unter anderem in dem Film „The French Dispatch“ eine wichtige Rolle spielten. Er präsentiert in dieser Ausstellung eine Auswahl neuer und alter Werke. „Was genau ist noch eine Überraschung, wir sind spontan“, sagen Kopp und Veranstalterin Petra Kapp-Hampel, die selbst viele Werke von Kopp besitzt. „Wir haben uns auf instagram kennengelernt.“ Unter anderem gibt es eine neue Installation der „New Me“ - einer Serie, für die er einen Monat lang vor dem Spiegel jeden Tag ein neues Selbstporträt malt. Das macht Kopp alle fünf Jahre.
Der Künstler ist bei der Ausstellungseröffnung persönlich in Landsberg
Sandro Kopp wurde 1978 in Heidelberg geboren. Er studierte in seinem zweiten Heimatland Neuseeland Kunst, bevor er nach Schottland zog, um seine künstlerische Laufbahn fortzusetzen. Seine Werke wurden in renommierten Galerien weltweit ausgestellt, beispielsweise in New York, London, Paris, Mailand, Wien und Berlin. Kopp arbeitet häufig mit Schauspielern, Musikern und anderen Kreativen zusammen, um Porträts zu schaffen, die intime Momente und tiefgehende Emotionen einfangen. (AZ)
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