„Heute Abend stellen wir die Menschen in den Mittelpunkt, die seit Jahrzehnten ihre Freizeit, ihre Gesundheit und sogar ihr Leben in den Dienst der Allgemeinheit stellen.“ Mit diesen Eröffnungsworten brachte es Landrat Thomas Eichinger (CSU) auf den Punkt. 32 Männer und eine Frau bekamen im Saal des Bürger- und Vereinszentrums in Denklingen Urkunden und Abzeichen für 40 oder sogar 50 Jahre ehrenamtliches Engagement überreicht.
Gerade in Zeiten der Digitalisierung gerate unsere Kultur des Zusammenlebens aus dem Blick und das Engagement der Rettungskräfte werde immer öfter als selbstverständlich angesehen – geradezu gefährlich selbstverständlich. Mit diesem Ehrungsabend wolle man diesem Problem entgegentreten, so Thomas Eichinger, und übergebe zumindest symbolische Zeichen der Wertschätzung. Unterstützt wurde er dabei vom Landtagsabgeordneten und BRK-Vorsitzenden Alex Dorow (CSU) sowie von Kreisbrandrat Christoph Resch.
Es blieb aber nicht nur bei der Symbolik: Die Geehrten bekamen hinterher ein kaltes und warmes Buffet inklusive Getränken und Nachspeisen aufgetischt. Und für die passende musikalische Stimmung sorgte die Tanzlmusi Pflugdorf-Stadl. So hielt das gute Miteinander noch ein paar Stunden länger an.
Für 40 Jahre geehrt: Angelika Hirschvogel, BRK-Bereitschaft Landsberg; Ralph Thomas, BRK-Wasserwacht; Günther Hümmler, Feuerwehr Landsberg; Fritz Felbermeier, Feuerwehr Pflugdorf-Stadl; Elmar Dir, Feuerwehr Reichling; Norbert Forschner, Feuerwehr Reichling; Marzellus Geisenberger, Feuerwehr Thaining; Reinhold Seefelder, Feuerwehr Thaining; Roland Hartmann, Feuerwehr St. Georgen; Siegfried Demmel, Feuerwehr St. Georgen; Mathias Klein, Feuerwehr Eching; Thomas Pichlmeyr, Feuerwehr Hofstetten; Anton Bauer, Feuerwehr Lengenfeld; Karl-Heinz Felbermeier, Feuerwehr Lengenfeld; Thomas Sedlmeir, Feuerwehr Lengenfeld; Konrad Dietmaier, Feuerwehr Hausen; Stefan Schlögl, Feuerwehr Hausen; Manfred Bader, Feuerwehr Hechenwang; Hubert Schäfer, Feuerwehr Hechenwang; Johann Mutter, Feuerwehr Walleshausen; Walter Fellner, Feuerwehr Windach; Johann Rohrmoser, Feuerwehr Windach; Thomas Schmid, Feuerwehr Penzing; Gerhard Geisler, Feuerwehr Geretshausen; Helmut Geisler, Feuerwehr Geretshausen; Georg Keller, Feuerwehr Petzenhausen; Karl Buchner, Feuerwehr Scheuring; Georg Baader, Feuerwehr Winkl; Thomas Greinwald, Feuerwehr Winkl.
Für 50 Jahre geehrt: Johannes Bachmeir, Feuerwehr Untermühlhausen; Ernst Drexl, Feuerwehr Untermühlhausen; Robin Ederer, Feuerwehr Dießen; Franz Stiller, Feuerwehr Schöffelding.

Persönlichkeiten, die sich über einen längeren Zeitraum bei einer freiwilligen Hilfsorganisation engagieren, können mit einer staatlichen Auszeichnung – dem Hilfsorganisationen-Ehrenzeichen – geehrt werden. Das Hilfsorganisationen-Ehrenzeichen wird vom Staatsminister des Innern, für Sport und Integration als Dienstzeitauszeichnung als Ehrenzeichen zweiter Klasse für 25-jährige, als Ehrenzeichen erster Klasse für 40-jährige und als Großes Ehrenzeichen für 50-jährige aktive Dienstzeit vergeben.
Als anrechenbare Dienstzeit gilt die Zeit der Dienstleistung als aktives Mitglied bei Organisationen wie Feuerwehr oder Rotem Kreuz. Zum aktiven Dienst zählt auch die Tätigkeit im Ausbildungsdienst, Verwaltungsdienst, in der Gerätepflege und in der Dienstaufsicht. Dagegen zählt die hauptberufliche Tätigkeit bei den Organisationen nicht zur anrechenbaren Dienstzeit. Die Dienstzeit muss ohne wesentliche Unterbrechung zurückgelegt sein; Wehrdienst oder eine nachgewiesene Krankheitszeit gelten nicht als Unterbrechung. (thme)
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
Registrieren sie sichSie haben ein Konto? Hier anmelden