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Seefest: Eine Mordsgaudi

Seefest

Eine Mordsgaudi

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    So viele Weißwürste wie möglich mussten die Wettbewerber verschlingen.
    So viele Weißwürste wie möglich mussten die Wettbewerber verschlingen.

    Vilgertshofen Gleich zwei Jubiläen gab es beim jährlichen Eichenseefest der JM

    Das trug ebenso zum Spaß bei wie die Spiele des zum Teil sehr schweißtreibenden „Fünfkampfes“, der im Bierzelt zu absolvieren war: Zuerst durfte ein „Hungriger“ von jedem Verein vesuchen, innerhalb von drei Minuten so viele Weißwürste wie möglich zu verschlingen.Tatsächlich gelang es sechs jungen Männern, je zehn Stück der bayerischen Spezialität zu verdrücken. Die zweite Herausforderung war ein voller Masskrug, der nach Heraustrinken noch genau 1600 Gramm wiegen sollte. Eine Digitalwaage kam zum Einsatz, und Schöffelding und Ludenhausen hatten als die Besten genau 1615 Gramm.

    Eine Mordsgaudi herrschte auf der Bühne, als so viele Menschen wie möglich von jeder Mannschaft sich in ein Kälberiglu pressten. Bei den Männern half da nicht mal das „Abqwerfen“ von Ballast – also das Ausziehen der Lederhosen. Nur zierliche Damen kamen gut weg: So schafften es 14 Hurlacher Mädls sich in das Iglu zu quetschen. Danach saßen zwar die Frisuren nicht mehr richtig und so manche Schweißperle zerstörte das Makeup, doch die Damen hatten ihren Spaß.

    Anschließend durfte man sich im (angeblich in Finnland erfundenen) „Gummistiefelweitwurf“ beweisen. Nur zwei Teilnehmern gelang der Treffer in einen Weidenkorb. Beim „Quaderballenschieben“ quer durchs Zelt kamen dann die „starken Männer“ gut weg. Wobei die Damen auf Vorteile verzichteten: Die Fußballmädels aus Stoffen etwa, denen angeboten worden war, zu viert zu schieben, beließen es beim Zweierteam und schoben mit letzter Kraft den Ballen unter johlenden Zurufen durchs Zelt.

    Bei der Preisverteilung bekam die Dorfjugend Lengenfeld auf den dritten Platz und freute sich über ein Faß mit 20 Litern Bier. Die Zweitplazierten, der Jugendclub Ludenhausen, bekam 30 Liter Gerstensaft überreicht, und die Sieger, KBV-Schöffelding, rollten einen 50-Liter-Banzen von der Bühne. Außerdem gab es für die drei Erstplazierten noch Urkunden. Im Zelt herrschte nach dem „Jubiläumskampf“ noch ausgelassene Stimmung an den Tische und dicht gedrängt in der Bar - getreu dem Motto „Ja dahoam is dahoam – do kann ma hald feiern!“

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