Die Asylunterkunft an der Iglinger Straße in Landsberg soll nun womöglich doch wieder in Betrieb genommen werden und auch über Dezember 2019 hinaus bestehen bleiben. In den dortigen Wohncontainern hatte es im Dezember gebrannt. Die damals 56 Bewohner wurden in andere Quartiere gebracht oder konnten in Privatwohnungen vermittelt werden.
Nun, so deutete Oberbürgermeister Mathias Neuner (CSU) in der jüngsten Stadtratssitzung auf Nachfrage von Hans Jürgen Schulmeister (Landsberger Mitte) an, wolle der Landkreis die Unterkunft wieder in Betrieb nehmen. Der Standort, der bis Jahresende genehmigt ist, solle erhalten werden. Demnächst werde wohl ein entsprechender Bauantrag kommen.
Das würde bedeuten, dass die Unterkunft über das Jahresende hinaus bestehen bliebe, sofern eine entsprechende Genehmigung erfolgt. Anfang des Jahres hatte es vom Landratsamt geheißen, die Container sollen abgebaut werden, die Unterkunft werde nicht mehr benötigt.
Der Sprecher des Landratsamts, Wolfgang Müller, erklärte nun, dass der Landkreis wegen der Regulierung des Brandschadens noch mit der Versicherung verhandle. Zahle die Versicherung, könne das durch den Brand beschädigte Obergeschoss ausgewechselt werden. Der Freistaat möchte den Standort erhalten, fügte Müller an. Das Land trage auch die Kosten für die Unterkunft. Gemietet und versichert wurden die Wohncontainer vom Landkreis. Die Containeranlage bot bis zum Brand Anfang Dezember für 60 Personen Raum. (ger)