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Beziehungen: Hat die Corona-Krise gegen Sexmüdigkeit geholfen?

Beziehungen

Hat die Corona-Krise gegen Sexmüdigkeit geholfen?

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    Auf deutsche Betten, glaubt Wilhelm Schmid, hat sich die Corona-Krise positiv ausgewirkt.
    Auf deutsche Betten, glaubt Wilhelm Schmid, hat sich die Corona-Krise positiv ausgewirkt. Foto: Christophe Gateau, dpa

    Der Philosoph und Bestseller-Autor Wilhelm Schmid glaubt, dass die Corona-Krise in deutschen Betten für „ein sehr erfreuliches Resultat“ gesorgt habe. „Eine immens hohe Zahl von Paaren hat nach einigen Jahren des Zusammenlebens überhaupt keinen Sex mehr“, sagte Schmid. Er selbst bezeichnet das in einem Büchlein als „Sexout“ und meldet nun: „Die Corona-Krise hat zur Folge gehabt, dass etliche Sexouts wieder rückgängig gemacht worden sind.“

    Verkauf von Kondomen und Sexspielzeug in der Corona-Krise gestiegen

    Der emeritierte Professor sieht seinen Befund auch durch deutlich gestiegene Verkaufszahlen von Kondomen und Sexspielzeug in Deutschland belegt. „Grund kann nur sein, dass die Menschen jetzt erst entdeckt haben, wie viel an Selbstvertrauen und Gemeinschaftsgefühl der Sex produzieren kann. Und dazu brauchte es offenbar erst die Krise, die die Paare nötigte, mehr zu Hause und mehr zusammen zu sein“, sagte Schmid.

    Entgegen den Erwartungen, dass die Scheidungsrate hochschnellen würde, hätten Paare eher wieder zueinander gefunden. Menschen haben entdeckt, wie viel an Selbstvertrauen und Gemeinschaftsgefühl der Sex produzieren kann.“

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