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Fußball-Bezirksliga: Die Nachbarn treffen sich auf Augenhöhe wieder

Fußball-Bezirksliga

Die Nachbarn treffen sich auf Augenhöhe wieder

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    Einen Derby-Sieg bejubeln wollen die gastgebenden Bubesheimer an diesem Samstag. 
    Einen Derby-Sieg bejubeln wollen die gastgebenden Bubesheimer an diesem Samstag.  Foto: Ernst Mayer

    Nach vielen Jahren kommt es am heutigen Samstag wieder zu einem Punktspiel zwischen dem SC Bubesheim und dem TSV Offingen. Die beiden Teams stehen sich ab 17.30 Uhr gegenüber.

    Während die Bubesheimer in den vergangenen Jahrzehnten immer in der Landesliga, der Bezirksoberliga und der Bezirksliga im Einsatz waren, schafften die Offinger heuer nach 13 Jahren wieder den Sprung von der Kreis- auf die Bezirksebene.

    Der TSV Ziemetshausen tritt ebenfalls heute an. Die Truppe von Trainer Rainer Amann gastiert beim VfL Kaufering. Anstoß ist um 14 Uhr.

    VfL Kaufering – TSV Ziemetshausen Zwei Kellerduelle stehen in der Fußball-Bezirksliga Süd an diesem Samstag an. Der TSV Neusäß (15.) empfängt die DJK SV Ost Memmingen (14.) und der VfL Ka ufering (13.) erwartet den TSV Z iemetshausen (12.).

    Großes Problem der Ziemetshauser bei der 0:1-Niederlage gegen den TSV Haunstetten war die Chancenverwertung. Einstellung, Spielfluss, Tempo – alles andere war in Ordnung, wie Trainer Rainer Amann danach sagte. Heute Nachmittag sollten die Ziemetshauser ihre Abschlussschwäche in den Griff bekommen.

    Der VfL Kaufering musste in acht Partien 16 Gegentore hinnehmen. Das Team aus dem Landkreis Landsberg am Lech feierte bisher erst einen Sieg: am vergangenen Sonntag gewann der Aufsteiger gegen den FC Wiggensbach 4:1. Am Mittwoch holte der Aufsteiger gegen den Kissinger SC ein 1:1. Die Kauferinger haben also einen kleinen Lauf. Diese Serie wollen die Ziemetshauser stoppen.

    In den kommenden Wochen haben die Ziemetshauser lauter wichtige Partien. Nach dem Spiel gegen Wiggensbach geht es gegen die Kellerkinder Durach und Memmingen Ost.

    SC Bubesheim – TSV Offingen Der Blick auf die Tabelle lässt auf eine Partie auf Augenhöhe schließen. Sowohl der SC Bubesheim als auch der TSV Offingen haben zehn Punkte auf dem Konto. Die Bubesheimer absolvierten allerdings eine Partie weniger.

    Für Offingens Spielertrainer Christoph Bronnhuber sind trotz der identischen Punktausbeute die Rollen in diesem Derby klar verteilt. „Bubesheim ist der Favorit. Ich denke, dass sie acht von zehn Spielen gegen uns gewinnen können“, rechnet er vor. Als Hoffnung schwingt mit: „Aber ich hoffe natürlich, dass wir diesmal eines der zwei Spiele erwischen, die wir gewinnen können.“

    Bronnhuber hat den SCB einige Male beobachtet, beschreibt den SCB als eine technisch gute Truppe mit schnellen Außenspielern. Sein Appell an die Mitspieler: „Wir dürfen die Bubesheimer nicht ins Spiel kommen lassen. Was dann passieren kann, sieht man an den Ergebnissen gegen Glött und Rain“, erklärt der Coach. Gegen Glött gab es ein 5:0 und gegen den TSV Rain gewann der SCB 6:0.

    Die Personalsituation beim TSV ist entspannt. Zwar sind einige Akteure leicht angeschlagen, allerdings sind an diesem Samstag alle mit an Bord. „So ein Derby möchte sich natürlich keiner entgehen lassen“, sagt Bronnhuber.

    Der Spielertrainer baut auch auf die Offinger Fans. Viele Zuschauer begleiteten das Team zu den bisherigen Auswärtsfahrten. „Ihnen muss ich ein Riesenkompliment machen. Ich denke, dass in Bubesheim mehr Offinger als Bubesheimer Fans sein werden, das puscht uns natürlich unheimlich.“

    Der SC Bubesheim wird mit demselben Persoanl wie in den Vorwochen ins Derby gehen. „Es sind keine neuen Verletzten dazugekommen“, sagt Marvin Länge. Der Bubesheimer Spielertrainer hat sich natürlich über den Gegner informiert. „Offingen hat bisher acht seiner zehn Punkte auswärts geholt. Die Mannschaft hat auswärts auch relativ offensiv agiert“, hat Länge beobachtet.

    Der Coach glaubt, dass die Zuschauer in Bubesheim eine von beiden Seiten offensiv geführte Partie erleben werden. „Ich denke nicht, dass es einen Favoriten gibt. In solchen Derbys gibt es keine klare Rollenverteilung. Die Chancen sind gleich verteilt“, mutmaßt Länge.

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