Die Mitglieder des Aletshauser Gemeinderates ließen sich in der jüngsten Sitzung vom Förderprogramm Flur Natur für mehr Artenvielfalt im Ortsteil Winzer ins Bild setzen. Janina Preeg und Bernhard Bacherle vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben fanden mit ihren Fachkenntnissen und den Projekt-Vorschlägen bei Bürgermeister Georg Duscher und seinen Räten großes Interesse zur Umsetzung und zur Entwicklung des Gebietes Rindlach/Rindlachgraben in Winzer.
Entlang des etwa 750 Meter langen Rindbachgraben sollen nun die bestehenden Bäume entweder mit weiteren Einzelbäumen mit Unterwuchs oder mit Gruppenbepflanzungen ergänzt werden. Mit dieser Maßnahme schafft die Gemeinde mehr Lebensraum und schafft große Schutzgebiete für Tiere und Pflanzen. Dafür wurden vom Gemeinderat einstimmig 4500 Euro genehmigt. Nach der positiven Entscheidung des Rates wird nun das Amt für ländliche Entwicklung in Krumbach die Entwicklung mit planerischer, organisatorischer und finanzieller Hilfe zur Durchführung weiter begleiten.
In Winzer soll eine Fotovoltaikanlage entstehen
Vorgestellt wurde dem Gemeinderat außerdem die Planung für den Bau einer Fotovoltaikanlage in Winzer. Die Flächen befinden sich nördlich des Ortes, als Standort wurde die ehemalige Wasserreserve gewählt. Dieser liegt mehr als 800 Meter vom Ort selbst und somit von der bestehenden Wohnbebauung entfernt. Wie den Ausführungen zu entnehmen war, beeinträchtigen die Flächen das Landschaftsbild nicht und gliedern sich in die Landschaft harmonisch ein. Wichtig für den Gemeinderat ist auch, dass sich das geplante Projekt an die Vorgaben aus dem Kriterienkatalog der Gemeinde und des Bayerischen Bauministeriums hält.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung außerdem dem Abschluss einer Zweckvereinbarung mit Waltenhausen und der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach beim Kauf von Streusalz zugestimmt. Keine Einwände gab es zum Antrag, dass die Sanitäranlagen im Bürgerheim in Winzer erneuert werden müssen.
Zur Kenntnis genommen wurden die Ausführungen von Lukas Schwab zum Angebote der Jugendarbeit im Landkreis Günzburg: Wie Schwab wissen ließ, war das Interesse an diesem Angebot einer örtlichen Umfrage zufolge nicht groß: Der Gemeinderat war sich einig: „Wir haben im Ort genügend Angebote in attraktiven Vereinen, wo Freizeitgestaltungen möglich sind und Jugendarbeit gestaltet wird.“
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