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Landtag: Porträt: Röttgen auf dem Weg nach Düsseldorf

Landtag

Porträt: Röttgen auf dem Weg nach Düsseldorf

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    Seit seiner Jugend in der CDU: Rhetorisch wie intellektuell gehört er zu den begabtesten Politikern in Deutschland. Foto: Britta Pedersen/Archiv dpa
    Seit seiner Jugend in der CDU: Rhetorisch wie intellektuell gehört er zu den begabtesten Politikern in Deutschland. Foto: Britta Pedersen/Archiv dpa

    Er kommt zwar freundlich und verbindlich rüber, gilt aber als sehr machtbewusst. Weggefährten, die von ihm zur Seite gedrängt wurden, haben das erfahren müssen.

    In Berlin war er es, der als Umweltminister nach Fukushima den Atomausstieg vorantrieb. Politik mit den Augen künftiger Generationen machen, lautet seine Vision. Die Energiewende wurde zu seinem Projekt, das er nach Meinung vieler am energischsten innerhalb der Regierung vorantreibt. Und er kämpft gegen ein Wachstum auf Pump und auf Kosten der Umwelt: "Wer am schonendsten mit den Ressourcen umgeht, wird der Wachstumsgewinner des 21. Jahrhunderts sein."

    Sein Motto für die Auseinandersetzung mit SPD und Grünen an Rhein und Ruhr: "Schuldenstaat oder Zukunft für unsere Kinder?" Nun könnte aber ausgerechnet die Spitzenkandidatur in NRW für den 46 Jahre alten Vater von zwei Söhnen und einer Tochter zum Karriereknick werden. Denn es ist Stand heute unwahrscheinlich, dass er Ministerpräsident wird. Rot-Grün hatte in Umfragen eine deutliche Mehrheit, zudem wirkt Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wesentlich volksnäher.

    Früher hat Röttgen durchblicken lassen, notfalls auch Oppositionschef in Düsseldorf werden zu wollen, dann wäre er erst einmal weit weg von Macht und Berlin.

    Röttgen, der seit seiner Jugend in der CDU Politik macht und rhetorisch wie intellektuell zu den begabtesten Politikern in Deutschland gehört, fühlt sich in NRW "familiär und politisch verwurzelt". Der Jurist aus der Nähe von Bonn gilt schon lange als Vertreter der

    Lebenslauf Röttgen

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