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Mitgliederversammlung: Das größte Problem ist die Jahnhalle

Mitgliederversammlung

Das größte Problem ist die Jahnhalle

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    Die Jahnhalle bleibt für den SSV Ulm 1846 ein Problem. Der Verein hofft, dass die Stadt im kommenden Jahr den Bau einer Sporthalle Ost beschließt. Laut Präsident Willy Götz ist eine solche für die SSV-Mitglieder dringend nötig.
    Die Jahnhalle bleibt für den SSV Ulm 1846 ein Problem. Der Verein hofft, dass die Stadt im kommenden Jahr den Bau einer Sporthalle Ost beschließt. Laut Präsident Willy Götz ist eine solche für die SSV-Mitglieder dringend nötig. Foto: Alexander Kaya

    Auch wenn der SSV Ulm 1846 einige Aufgaben vor sich und das eine oder andere Problem zu bewältigen hat, kann nach der schwach besuchten Mitgliederversammlung am Donnerstagabend gesagt werden: Dem Verein geht es gut. Er konnte auch im vergangenen Geschäftsjahr sportliche Erfolge vorweisen, hat einige bauliche Projekte über die Runden gebracht und einen Überschuss von 112000 Euro erzielt. SSV-Präsident Willy Götz kündigte an, dass der Sportetat um bis zu 40 Prozent erhöht und ein Sportmanager eingestellt werde. Ein Problem ist weiterhin die alte Jahnhalle, die heutigen Ansprüchen nicht mehr genügt. Deshalb hofft er intensiv auf den Bau einer Sporthalle Ost und weiß: „Bei allen Fraktionen im Gemeinderat steht diese Halle weit vorne. Aber abwarten ist angesagt.“ Götz geht davon aus, dass Mitte 2016 in der Sportdebatte über den Sportentwicklungsplan und somit wohl auch über eine Sporthalle Ost entschieden wird.

    Wichtig ist, dass der SSV 46 materiell keine Sorgen hat. Der für die Finanzen zuständige Vizepräsident Norbert Plogmann berichtete am Donnerstag: „Wir sind trotz finanzieller Belastungen weiter auf dem Kurs der Konsolidierung.“ Finanzielle Belastungen gab es zum Beispiel, weil der zweite Sanierungsabschnitt im Untergeschoss des Halo-Fitnessstudios mit einer Investition von insgesamt 130000 Euro über die Bühne gebracht wurde und im Hallenbad für eine neue Lüftungsanlage 230000 sowie für eine Brandschutzanlage gut 60000 Euro aufgewandt wurden. Außerdem wurden weiterhin die Bankkredite getilgt, wobei die Zinsbelastung von 90000 auf 65000 Euro gesunken ist. Gesunken ist auch die Nettoverschuldung auf weniger als eine Million Euro. Den erzielten Überschuss von 120 000 Euro will der Verein als „Notgroschen“ behalten, weil weitere Investitionen anstehen.

    Wenn Willy Götz von „Weitblick und Sehnsucht“ sprach, meinte er in Bezug auf Sehnsucht insbesondere den Bau der Sporthalle Ost und hinsichtlich dem Weitblick die Aufnahme neuer Sportarten, die Kooperation mit anderen Vereinen (TK Ulm!), aber auch zum Beispiel die Planung eines neuen Tennisheims, die Verbesserung der Bürosituation in der Geschäftsstelle und die Errichtung eines zweiten Kunstrasenplatzes für die Hockeyspieler. Klar ist, dass auch im Freibad etwas passieren muss. Jedenfalls ist das Becken längst nicht mehr wettkampftauglich. „Am Horizont sehe ich auch 10000 Mitglieder“, sagte der Vereinspräsident. Momentan hat der SSV 46 davon 9566. Willy Götz sprach sich auch klar für „die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion“ aus. Im Verein gebe es bereits Fußball für Flüchtlinge und eine Kooperation mit dem Cricketklub Neu-Ulm.

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