Startseite
Icon Pfeil nach unten
Illertissen
Icon Pfeil nach unten

Illertissen: Zukunft des Regenwalds bewegt die Menschen

Illertissen

Zukunft des Regenwalds bewegt die Menschen

    • |
    • |
    Vorne, von links: Oskar Brabanski (RC Ulm/NU), Corinna Heiss, Inge Spranger (RC Illertissen-Iller-Günz), Friederike Keller (RC Illertissen-Iller-Günz), Birgit Doering und Monika Schweizer (Faszination Regenwald). Hinten von links: Helmut Huber (Fans for nature), Andreas Scherer (RC Ulm/NU) und Bernhard Lohr (Faszination Regenwald, RC Illertissen-Iller-Günz).
    Vorne, von links: Oskar Brabanski (RC Ulm/NU), Corinna Heiss, Inge Spranger (RC Illertissen-Iller-Günz), Friederike Keller (RC Illertissen-Iller-Günz), Birgit Doering und Monika Schweizer (Faszination Regenwald). Hinten von links: Helmut Huber (Fans for nature), Andreas Scherer (RC Ulm/NU) und Bernhard Lohr (Faszination Regenwald, RC Illertissen-Iller-Günz). Foto: Sammlung Keller

    Auf Einladung des Fördervereins der Gartenkultur und von Friederike Keller vom Rotary Club Illertissen-Iller-Günz haben der Vorsitzende des Günzburger Regenwald Vereins Faszination Regenwald, Bernhard Lohr, sowie seine Mitstreiterin Monika Schweizer, im Bibliothekssaal des Museums der Gartenkultur der Stiftung Gartenkultur von Dieter Gaissmayer über die Frage berichtet: „Ist der Regenwald noch zu retten“.  

    Friederike Keller und Rita Joos, Vorsitzende des Fördervereins, die Initiatorinnen, der Veranstaltung hatten den Zeitpunkt, um über das globale Artensterben zu sprechen, perfekt geplant, findet doch derzeit in Cali/Kolumbien die große UN-Artenschutzkonferenz statt, dem Pendant zu den Weltklimagipfeln.

    Der Biologe und Arzt Dr. Dr. Bernhard Lohr, führte aus, dass wir uns derzeit im sechsten großen, vom Menschen verursachten, Artensterben in der Geschichte des Lebens auf der Erde befinden und dass in dieser globalen Doppelkrise unseres Planeten, der Aspekt des Artensterbens in der öffentlichen Diskussion sträflich vernachlässigt wird.  Mit jeder verlorenen Art verlieren wir unwiederbringliches, geht ein einmaliges Stück Evolutionsgeschichte verloren, so Lohr: „Was weg ist, ist weg und eine einmal ausgestorbene Lebensform kann durch keine Macht des Universums wieder zurückgeholt werden“.

    Monika Schweizer zeigte anhand ihrer Erlebnisse während einer Borneo-Reise die „Gesichter“ der Regenwaldzerstörung eindrucksvoll auf. In ihrer emotionalen Schilderung über die großflächige Regenwaldzerstörung auf Borneo wurde sehr deutlich, welch dramatischen Folgen dies für Mensch, Waldmensch (so werden die Orang-Utans auf Borneo von den Einheimischen bezeichnet) sowie die Natur im Gesamten hat.

    Die Nachhaltigkeit der Worte von Lohr und Schweizer wurde auch dadurch deutlich, dass sich im Anschluss eine lebhafte Diskussion unter den circa 50 Besucherinnen und Besuchern entwickelte.

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Registrieren sie sich

    Sie haben ein Konto? Hier anmelden