Janine Berger wird nicht müde. Diesen Anschein erweckt zumindest ein Blick auf ihre Profile in sozialen Netzwerken. Nachdem sie im vergangenen Jahr erstmals öffentlich über ihre Missbrauchserfahrungen im deutschen Turnen gesprochen hatte, hat die Olympiavierte von 2012 einen offenen Brief verfasst, in dem sie unabhängige Aufklärung fordert. Ihre Petition mit derselben Forderung haben inzwischen mehr als 25.000 Menschen unterzeichnet. Die Aufarbeitung der Missbrauchsvorwürfe im deutschen Turnen dauert zwar weiter an – doch Berger und viele andere Athletinnen sind nicht zufrieden. Vergangene Woche hat die Bubesheimerin vor dem Kultus-, Jugend- und Sportausschusses des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart gesprochen. „Es kostet unheimlich viel Mut und Kraft, einen Teil unserer verletzten Seele der Öffentlichkeit zu offenbaren“, sagte die Spitzenturnerin.
Missbrauchsskandal
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