Was Jan Kreiß mit seinen gerade mal 17 Jahren zurzeit in den USA erlebt, würde locker einen Roman füllen. Wenn der junge Offinger, der für ein Schuljahr das Dossenberger Gymnasium in Günzburg gegen eine Highschool im amerikanischen Utah getauscht hat, davon erzählt, fallen ständig Worte wie „wahnsinnig“, „krass“ oder „surreal“. Einen Lockdown an seiner Schule hat er schon mitgemacht, wegen einer Amoklauf-Drohung wurde das ganze Gebäude abgeriegelt. Im Kapitol in Washington landete er direkt vor dem Büro des jetzigen Vizepräsidenten JD Vance. Ihn hat er zwar nicht gesehen, sich dafür mit Kongressabgeordneten und US-Senatoren unterhalten. Kürzlich stand der Gymnasiast selbst im Mittelpunkt, erhielt eine seltene Auszeichnung. Wie hat er all das geschafft? Und was macht das emotional mit ihm?
Günzburg
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