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Kirchenkonzert: Musica sacra multimedial

Kirchenkonzert

Musica sacra multimedial

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    Frederic Jost, Jakob Nistler, Barbara Sauter und Danuta Debski (von links) sangen die Solopartien beim Kirchenkonzert zum Musikalischen Frühling in der Heilig Geist Kirche Günzburg. Am Pult: Wolfram Seitz.
    Frederic Jost, Jakob Nistler, Barbara Sauter und Danuta Debski (von links) sangen die Solopartien beim Kirchenkonzert zum Musikalischen Frühling in der Heilig Geist Kirche Günzburg. Am Pult: Wolfram Seitz. Foto: Helmut Kircher

    Nach Darstellung des Lukasevangeliums wird Maria beim Besuch ihrer Cousine Elisabeth der Hymnus „Magnificat anima mea Dominum“ (Meine Seele preist die Größe des Herrn) zugeschrieben, dessen Eingangswort dem Lobgesang Mariens seinen Namen gegeben hat. Das Magnificat gehört in seiner Darstellung von Gott, der sich allen Geringen, Macht- und Rechtlosen zuwendet, zu den Grundtexten des Christentums. Selbst Martin Luther, der ja die marianische Frömmigkeit begrenzt wissen wollte, bestimmte für die evangelische Kirche: „Es ist billig, dass man dies Lied noch lasse bleiben in der Kirche!“ Moderne Deutungen, insbesondere in der Befreiungstheologie, sehen darin, wie etwa Dietrich Bonhoeffer, das „revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurde“. Für andere ist es „eine Geschichte von zwei Frauen ohne Mann“, nicht selten auch eine „Stärkung der Frauenrolle“, oder „die Umkehrung sexistischer Machtverhältnisse“.

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