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Konzertreihe: „Die Jahreszeiten“ am Ende des Frühlings

Konzertreihe

„Die Jahreszeiten“ am Ende des Frühlings

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    Der Musikalische Frühling im Schwäbischen Barockwinkel machte J. Haydns „Jahreszeiten“ komplett hörbar. Beteiligt neben Heilig Geist Ensemble Günzburg, Kammerorchester Russ (Geislingen), die Solisten (von links) Stefan Mußak, Priska Eser und Alexander Kiechle unter Leitung von Wolfram Seitz.
    Der Musikalische Frühling im Schwäbischen Barockwinkel machte J. Haydns „Jahreszeiten“ komplett hörbar. Beteiligt neben Heilig Geist Ensemble Günzburg, Kammerorchester Russ (Geislingen), die Solisten (von links) Stefan Mußak, Priska Eser und Alexander Kiechle unter Leitung von Wolfram Seitz. Foto: Kircher

    Vier „Schöpfungen“ gegenüber zwei „Jahreszeiten“. Nicht nur in der regionalen Aufführungspraxis von Joseph Haydns (1732-1809) Oratorien dominiert in der Publikumsgunst eindeutig das erste seiner beiden Schwesterwerke. Ist denn das Zweite nur halb so gut wie seine Vorgängerin? Immerhin jammerte der 68-Jährige nach zweijähriger Kompositionsmühsal hörbar vor sich hin: „Die Jahreszeiten haben mir den Rest gegeben. Ich hätte sie nicht schreiben sollen!“ Trotzdem, der Erfolg (Uraufführung 1801) war grandios, und ließ aufhorchen. Die Stimmen vieler Kritiker aber auch: zu viel Tonmalerisches, zuviel Biedermeierisches, zu viel Papa-Haydnzopfisches.

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