Wegen möglicher Verunreinigungen mit kleinen Steinchen ruft der Schokoladenhersteller Tony’s Chocolonely bestimmte Chargen seiner Zartbitter-Mandel-Meersalz-Schokolade zurück. In den betroffenen Tafeln des niederländischen Produzenten könnten Fremdkörper enthalten sein, die für Verbraucher und Verbraucherinnen ein Gesundheitsrisiko darstellen.
Rückruf von Meersalz-Schokolade: Betroffene Chargen und Verkaufsstellen
Die betroffene Schokolade wurde in Deutschland unter anderem in Supermärkten wie Edeka verkauft. Konkret geht es um folgende Packungen und Chargen des Anbieters, der verschiedene Geschmacksrichtungen im Angebot führt:
- 180-Gramm-Tafel: LOT/Chargennummer 164 082, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 29.05.2026, EAN: 8717677338009
- 90-Gramm-Tafel: LOT/Chargennummer 43 46, MHD 11.03.2026, EAN: 8720701145726
- Andere Sorten von Tony’s Chocolonely sind in Deutschland nicht betroffen.
Schokoladen-Rückruf: Gesundheitsrisiko durch Fremdkörper
Kleine Steinchen in Lebensmitteln können beim Verzehr zu ernsthaften Verletzungen führen. Sie stellen eine Gefahr für Zähne und den Verdauungstrakt dar und können im schlimmsten Fall innere Verletzungen verursachen. Kunden, die eine betroffene Tafel gekauft haben, sollten diese nicht essen.
Die vom Rückruf betroffene Meersalz-Schokolade kann in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgeben werden, auch ohne Kassenbon. Der Kaufpreis wird erstattet – bei weiteren Fragen kann man sich direkt an den Hersteller wenden.
Zweiter Schokoladen-Rückruf innerhalb weniger Tage
„Wir bedauern sehr, dass wir diesen Rückruf aussprechen müssen, und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die dies für die Verbraucher:innen mit sich bringt“, hat ein Sprecher von Tony‘s Chocolonely in einem Statement des Unternehmens mitgeteilt. Dabei ist die Rückrufaktion nicht auf Deutschland beschränkt. Auch in Österreich war die Schokolade im Verkauf.
Der Rückruf von Tony’s Chocolonely folgt nur wenige Tage nach einer ähnlichen Lebensmittelwarnung bei Aldi. Auch dort musste eine Schokolade aus dem Sortiment genommen werden, weil Fremdkörper enthalten sein könnten. Parallel gab es bei dem Discounter noch einen weiteren Rückruf.
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