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Spargel einfrieren und lagern: Infos zur Haltbarkeit

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Spargel einfrieren und lagern: Infos zur Haltbarkeit

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    Wenn der Spargel frisch gestochen wurde, ist er am leckersten. Doch wie lange ist er haltbar? Kann man Spargel auch einfrieren?
    Wenn der Spargel frisch gestochen wurde, ist er am leckersten. Doch wie lange ist er haltbar? Kann man Spargel auch einfrieren? Foto: Markus Scholz, dpa (Symbolbild)

    Jedes Jahr wird zwischen etwa Mitte April und Ende Juni das beliebte "weiße Gold" verkauft. Genau: Spargel! In Deutschland werden seit Jahren pro Kopf mindestens etwa 1,5 Kilo Spargel verzehrt. Kein schlechter Wert, wenn man bedenkt, dass eine Stange zwischen 40 und 60 Gramm wiegt. Spargel ist auch ein guter Vitamin-Lieferant und bietet vor allem eine gute Portion Folsäure. Damit das beliebte Gemüse auch lange gesund und frisch bleibt, ist eine richtige Lagerung wichtig. Wie das geht, erfahren Sie hier.

    Kann man Spargel einfrieren?

    Spargel kann trotz seines hohen Wassergehalts gut eingefroren werden, ohne beim Auftauen viel vom Aroma einzubüßen. Das gilt für grünen und weißen Spargel gleichermaßen. Zum Einfrieren wird weißer Spargel gewaschen, geschält und die Enden werden abgeschnitten. Grüner Spargel muss generell nicht geschält werden, das gilt demnach auch beim Einfrieren. In der Tiefkühltruhe ist der Spargel mehrere Monate haltbar. Vor der Zubereitung muss der Spargel anschließend nicht aufgetaut werden.

    Haltbarkeit: Wie lange ist Spargel haltbar?

    Spargel verliert nach dem Stechen schnell an Frische, wie die Verbraucherzentrale Niedersachsen schreibt. Bereits beim Einkaufen lässt sich alter Spargel an den Schnittstellen erkennen. Er wird dann nämlich holzig. Beim Kauf sollte er auch keine Quetschungen haben. Je nach Frische des Spargels ist er im Kühlschrank mehrere Tage haltbar. Hier der Überblick:

    • Im Kühlschrank: zwei bis drei Tage
    • In der Tiefkühltruhe: acht bis zwölf Monate

    Laut dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) sollten zwischen dem Kauf und der Zubereitung maximal drei Tage liegen.

    Schlechten Spargel erkennt man an den Enden: Sind sie trocken oder bräunlich, wurde der Spargel zu lange gelagert. Grüne Spitzen hingegen deuten darauf hin, dass der Spargel zu lange in der Sonne gelagert wurde. Alle eben genannten Gründe bedeuten aber nicht, dass der Spargel ungenießbar ist, der Geschmack kann sich aber bereits in wenigen Tagen verändern. Wirklich schlechter Spargel lässt sich gut am Geruch erkennen: Riecht er sauer, sollte er nicht mehr zubereitet werden.

    So lagern Sie Spargel richtig

    Spargel besteht zu 92 Prozent aus Wasser und verliert nach dem Stechen schnell an Frische. Besonders die Schnittstellen an den Enden der Spargelstangen trocknen schnell aus. Um dem entgegenzuwirken, rät das StMUV, die Stangen in ein feuchtes Tuch zu wickeln und sie an einem kühlen Ort zu lagern. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen fünf und sieben Grad. Das Gemüse sollte nicht in der Sonne gelagert werden, eine dunkle, kühle Vorratskammer eignet sich demnach auch, um den Spargel für einige Tage aufzubewahren.

    Ein weiterer Trick des StMUV: Die Spargelstangen können in einem Gefäß mit Wasser auch stehend im Kühlschrank aufbewahrt werden. So verlieren sie keine Feuchtigkeit.

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