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"Gut & Günstig": Rückruf bei Edeka: Apfelschorle-Flaschen können platzen

"Gut & Günstig"

Rückruf bei Edeka: Apfelschorle-Flaschen können platzen

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    Rückruf bei Edeka: Apfelschorle der Marke "Gut & Günstig" kann verunreinigt sein.
    Rückruf bei Edeka: Apfelschorle der Marke "Gut & Günstig" kann verunreinigt sein. Foto: Roland Weihrauch (dpa)

    Von dem Rückruf bei Edeka ist Apfelschorle von "Gut & Günstig" in der 0,5-Liter-Flasche betroffen. Wie das Unternehmen mitteilt, sind Flaschen bei der Herstellung eventuell mit Hefe verunreinigt worden.

    Bei dem Edeka-Rückruf ist von Verletzungsgefahr die Rede. Denn die Gährung der Hefe in den Apfelschorle-Flaschen sorge nicht nur für eine Trübe Flüssigkeit - es bestehe auch die Gefahr, dass sich Plastik-Flaschen aufblähen und platzen.

    Edeka warnt, dass aufgeblähte Apfelschorle-Flaschen auf keinen Fall geöffnet werden sollten. Kunden werden gebeten, sie sofort vorsichtig zu entsorgen.

    Edeka-Rückruf: Diese Apfelschorle von "Gut & Günstig" ist betroffen

    Von dem Rückruf der Apfelschorle sind laut Edeka die Flaschen der Marke "Gut & Günstig" betroffen, die eines dieser beiden Mindesthaltbarkeitsdaten tragen: 21.02.17 und 01.03.17. Die Apfelschorle wurde von Urstromquelle GmbH & Co. KG hergestellt.

    Neben Edeka wurde das Getränk auch bei Marktkauf angeboten. Durch den Rückruf können Kunden die Getränke in beiden Läden auch ohne Vorlage des Kassenzettels zurückgeben. Sie bekommen das Geld zurück. dpa

    Apfelschorle-Rückruf bei Edeka: Immer wieder werden Lebensmittel zurückgerufen

    In diesem Jahr gab es schon mehrere Rückrufe von Lebensmitteln in Deutschland. Neben Mars war zuletzt auch Hipp betroffen - wegen Metalldraht in Frühstücks-Flocken. Die größten Rückrufe sehen Sie hier:

    Große Lebensmittel-Rückrufe in den vergangenen Jahren

    Mai 2009: In dem Erfrischungsgetränk Red-Bull-Cola ist Kokain nachgewiesen worden. Es gab eine hessenweite Rückrufaktion für das betreffende Produkt.

    Februar 2010: Nach mehreren Todesfällen wegen verseuchtem österreichischem Käse hat die Handelskette Lidl erneut vor einem bestimmten Harzer Käse gewarnt. Im Käse sind Listerien entdeckt worden. An diesen Bakterien im Käse waren 2009 zwei Deutsche und vier Österreicher gestorben, weitere zwölf Menschen erkrankten.

    November 2011: Netto hat in seinem Räucherlachs Listerien gefunden. Die Bakterien können zu ernsthaften Erkrankungen führen - der Lebensmitteldiscounter startete eine umfangreiche Rückrufaktion.

    August 2012: Die Curry-Gewürzzubereitung von der Hartkorn Gewürzmühle GmbH kann Salmonellen enthalten.

    September 2012: Die Firma Lackmann Fleisch- und Feinkost GmbH in Bühl ruft die Produkte Putenfleisch im eigenen Saft und Pferdefleisch im eigenen Saft zurück. In einzelnen Proben wurde festgestellt, dass die Lebensmittel nicht erhitzt wurden.

    August 2013: Im Selleriesalat von Ewald-Konserven wurden Glasscherben nachgewiesen.

    Februar 2014: Milupa ruft Aptamil, die Spezialnahrung für Frühgeborene, zurück. Darin wurde ein überhöhter Jodgehalt festgestellt.

    Dezember 2014: Maggi ruft seine Gemüsebrühe zurück. Grund dafür sind Glassplitter in der Brühe.

    Januar 2015: Zimbo ruft unter anderem Schinkenwurst, Bierwurst und  Jagdwurst zurück. In den Produkten können sich kleine Aluminiumteile befinden. Sie könnten Listerien enthalten, diese sind in seltenen Fällen sogar tödlich.

    Januar 2015: Rückruf von Chio Dip! Hot Cheese und Chio Dip! Mild Salsa. In einigen Gläsern waren Glassplitter gefunden worden.

    Februar 2016: Mars ruft nach dem Fund eines Kunststoffteils in einem Snickers mehrere Millionen Schokoriegel in 55 Ländern zurück. Ein deutscher Kunde hatte ein Plastikteil entdeckt; es stammte nach Angaben von Mars von einer Schutzabdeckung im Herstellungsprozess.

    August 2017: Aus den Niederlanden gelangen Millionen Eier nach Deutschland, die mit dem Insektenschutzmittel Fipronil verseucht sind. Viele Geschäfte und Ketten in fast allen Bundesländer sind betroffen, die die Eier aus den Regalen nehmen müssen.

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